Maister Hans Ziegler, Kaplan der St. Georgskapelle in St. Peter in Straubing, die von dem verstorbenen Hans von Stainach, Ritter, gestiftet und confirmiert worden ist, bekundet, dass die genannte Messe und Kaplanei mit einer Ewiggült aus des Härttinger hof in Hainsbach gestiftet worden sei. Nun sei dieser Hof zu Zeiten des verstorbenen Georg Hütter in das hofpaw von Hainsbach gelangt, welcher hofpaw zusammen mit der Veste Hainsbach von Adam Kastner gekauft worden sei. Dieser habe sich zusammen mit seinem Sohn Sigmund Kastner vor den Lehenherren der Messe, nämlich Johannes von Titisaw, genannt Burgermaister, Domherr von Augsburg und Eichstätt und Pfarrer von Straubing, sowie vor Kämmerer und Unterpropst von Straubing und den zwei Ratsältesten von Straubing bereit erklärt, den Kaplänen der genannten Kapelle und Messe andere Getreide- und Pfenniggült zu verschreiben. Daher sei die Dotierung nun auf die Gattergült aus dem Hof in Oberwalting (?) (Wallting), genannt Angerhof, in der Herrschaft Leonsberg umgelegt worden. S1: Vikariatsamt des Bischofs Heinrich von Regensburg. S2: Johann von Titisau, Pfarrer von Straubing. S3: Andree Gschirrer, Stadtkämmerer von Straubing

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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