Johann Gottfried von Eschenbrugg, vorderösterreichischer Regimentsrat Josephs I. und Landrichter in Ober- und Niederschwaben, stellt dem Pankratius Mitterritter, Hofner zu Berkheim, zur Ausübung seiner ärztlichen Kunst einen Geleitbrief aus, nachdem er durch viele Zeugnisse beweisen kann, daß er durch Fleiß, Kenntnis der Kräuter und ohne eitlen Ruhm viele gefährliche Krankheiten wie den greulichen Schoorbock und den freß- und schlieffenden Wurm glücklich kurieren kann. Besiegelt und unterschrieben vom Aussteller. Gegeben zu Altdorf genannt Weingarten. Orig. Perg., 1 S. in Holzkapsel anh., gut erh. Beiliegend Notiz auf Papierzettel, wonach dieser Geleitbrief wenig genützt hat, indem Mitterreiter und seine Söhne oftmals empfindlich bestraft und eingesperrt wurden, ihre Bücher als verdächtig und gefährlich angesehen wurden.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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