Gerhard Graf zu Sayn bekundet, dass er nach dem Tod seines Vaters Gerhard Graf zu Sayn seinem Schwager Heinrich Graf zu Nassau, Herrn zu Beilstein, 1000 Gulden und 1966 Gulden 16 Albus Rückstand von 300 Gulden Jahrrente auf dem Ziegenhainer Turnos am Zoll Engers, laut Hilligsverschreibung schuldete und nach Vergleich durch Ott Graf zu Solms, Herr zu Münzenberg, seinen Schwager dafür Dorf und Veste Rheinbrohl (Broile am reine) mit aller Nutzung, Hoheit und Zubehör verschreibt. Der Aussteller will seinem Schwager bis zum 25. Dezember 1500 Gulden ohne Zins und Nutzung und am 25. Dezember 1498 1466 Gulden 16 Albus zahlen oder das Dorf mit Zubehör bis zur Ablösung einräumen.
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Gerhard Graf zu Sayn bekundet, dass er nach dem Tod seines Vaters Gerhard Graf zu Sayn seinem Schwager Heinrich Graf zu Nassau, Herrn zu Beilstein, 1000 Gulden und 1966 Gulden 16 Albus Rückstand von 300 Gulden Jahrrente auf dem Ziegenhainer Turnos am Zoll Engers, laut Hilligsverschreibung schuldete und nach Vergleich durch Ott Graf zu Solms, Herr zu Münzenberg, seinen Schwager dafür Dorf und Veste Rheinbrohl (Broile am reine) mit aller Nutzung, Hoheit und Zubehör verschreibt. Der Aussteller will seinem Schwager bis zum 25. Dezember 1500 Gulden ohne Zins und Nutzung und am 25. Dezember 1498 1466 Gulden 16 Albus zahlen oder das Dorf mit Zubehör bis zur Ablösung einräumen.
170 I, U 2306
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1497
1497-05-30
inseriert im Revers vom gleichen Tag. Ausfertigung. Pergament
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff dinstag nach unnsers herenn lichamstag 1497
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller und Otto Graf zu Solms.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller und Otto Graf zu Solms.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2026, 14:10 MESZ