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Bauende Gewerken der Berggebäude Kaltwasser bei Breitenbrunn und Sechs Brüder Fundgrube am Magnetenberg im Schwarzenberger Revier
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Enthält u.a.: Gesuch der Gewerken des Breitenbrunner Gemeindestollns, Kaltwasser, um Zulassung eines Probeschmelzens in der Vitriolhütte zwischen Platten [Horní Blatna] und Gottesgab [Bozi Dar]. - Beschwerde über die privilegierten Erzkäufer der Bergreviere Scheibenberg und Schwarzenberg wegen mangelnden Fleißes und Unachtsamkeit beim Erzaufkauf und Schmelzen sowie über zu hohe Hüttenkosten. - Vorschlag zur Errichtung einer eigenen Schmelz- und Siedehütte. - Probeschmelzen auf der Silberschmelzhütte von Johann Gottfried Müller von Berneck in Breitenbrunn, Hüttenkosten. - Beschwerde der Gewerken von Kaltwasser sowie Sechs Brüder Fundgrube am Magnetenberg über ihre Mitgewerken, den Erzkäufer Heinrich Graf auf Silberhoffung zu Beierfeld und Christian Stölzel, Schulmeister in Grünhain, wegen ausschließlicher Abfuhr der auf ihre Bergteile entfallenden Erze. - Schmelzen der auf Vorrat liegenden Erze auf der Silberschmelzhütte von Stölzels Erben bei der Oswaldkirche. - Beschwerde der Stölzelschen Erben wegen beabsichtigter Schmelzung auf anderen Hütten.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.