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Lehenaufsage des Dietrich Groß an Friedrich, Abt von Fulda, bezüglich der Mühle in Herolz
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Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 7 Familien G >> 7.29 Grosse
1430 Juni 02
Ausfertigung, Papier, Siegel, ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... am freytag vor pfingsten anno et cetera xxxmo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dietrich Groß (Dietz Grosse) erklärt, dass er dem Dechanten und dem Konvent des Klosters Neuenberg (Newenberg) [Gem. Fulda, Lkr. Fulda] die Mühle in Herolz (Herolds) [Stadtteil der Gem. Schlüchtern, Main-Kinzig-Krs.], die er bisher von Friedrich, Abt von Fulda (siehe auch Zusatzinformation unten), zu Lehen trug, verkauft hat, sagt dem Abt alle Rechte daran auf und bittet ihn, den Käufer damit zu belehnen. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Der Schreiber irrt in der Nennung des Abts: 1430 war Johann von Merlau Abt des Klosters Fulda, während sein Vorgänger Friedrich von Romrod das Amt von 1383-1395 ausübte.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.