Johann [von Merlau], Abt von Fulda, stimmt zu, dass Johann (Henne) von Rückershausen, Sohn des verstorbenen Heinrich von Rückershausen, seinen Ant...
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Urk. 14, 240
A I u, Fulda sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Fuldische Lehen Brieffe, Nr. 3
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Fulda, Kloster >> 1300-1549
1407 Januar 12
Lehnsverkauf, Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, stimmt zu, dass Johann (Henne) von Rückershausen, Sohn des verstorbenen Heinrich von Rückershausen, seinen Anteil, nämlich ein Drittel, an den Dörfern Schönberg [Gehöftgruppe auf der Gemarkung Röllshausen, Gem. Schrecksbach, Schwalm-Eder-Kr.], Röllshausen [Ortsteil der Gem. Schrecksbach, Schwalm-Eder-Kr.], Salmshausen [Ortsteil der Gem. Schrecksbach, Schwalm-Eder-Kr.] und Röllhausen [Gehöftgruppe auf der Gemarkung Röllshausen, Gem. Schrecksbach, Schwalm-Eder-Kr.] und dem Gericht darüber, alle gelegen auf der Schwalm, mit denen er und seine Vettern vom Abt von Fulda belehnt sind, an Hermann [II.] Landgraf von Hessen verkauft. Johann [von Merlau], Abt von Fulda, belehnt Hermann [II.] Landgraf von Hessen mit dem Drittel an den genannten Dörfern und dem Gericht darüber.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Johann (Henne) von Rückershausen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Johann (Henne) von Rückershausen
Belehnte/r: Hermann [II.] Landgraf von Hessen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ