Ohoff, Lehen im Kirchspiel Ratheim. Drei Viertel dieses Lehens besaß 1680 und früher Graf Wallenrode, darauf der Graf von der Mark; ein Viertel besaß gleichzeitig der Freiherr von der Gracht zu Wenghe. Dieser erwarb jene 3/4 und konsolutierte das Lehen 1699 respektive 1708 und 1715. Dasselbe ging auf den Freiherrn von Weichs, namens dessen Gattin Louise Freiin von der Gracht zu Wenge über; diese als Witwe cedierte das Lehen an Ambrosius Franz Grafen von Spee, der Sohn ihrer verstorbenen Schwester und es blieb fortdauernd bei der gräflichen Familie von Spee. Verhandlungen von 1680-1800.