Akten des Landgrafen Philipp bezw. seines Kammersekretärs Heinrich Lersner: Briefwechsel mit König Franz I. Schreiben Dr. Johann Eisermanns, Dr. Walters, Claude (Gladi) de Valheys, des französischen Sekretärs Anton Macaut, des französischen Kämmerers Beauvais, des Kanzlers Feige. Denkzettel. Instruktionen. Niederschriften mündlicher Werbungen und erteilter Antworten
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Akten des Landgrafen Philipp bezw. seines Kammersekretärs Heinrich Lersner: Briefwechsel mit König Franz I. Schreiben Dr. Johann Eisermanns, Dr. Walters, Claude (Gladi) de Valheys, des französischen Sekretärs Anton Macaut, des französischen Kämmerers Beauvais, des Kanzlers Feige. Denkzettel. Instruktionen. Niederschriften mündlicher Werbungen und erteilter Antworten
3, 1831
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.33 Frankreich
Juli 1534 - März 1535
Enthält: 1534 Juli, August. Nochmalige Sendung Walters und Valheys zum Könige. (Zehrungsregister nebst einer Quittung des Claude de Valhey (wegen seiner Hauptmannschaft im Württembergischen Zuge) in Nachträgen zum Kammerarchiv. Walter reiste mit Valhey am 4. Juli von Kassel ab und war am 26. August bei dem König in Fontainebleau.) Übersetzung der Instruktion durch Eisermann. Nebeninstruktion wegen des von Bayern erhaltenen Geldes. Unzufriedenheit Valheys. Zweck der Gesandtschaft: Auseinandersetzung der Gründe, die den Landgrafen zum Friedensschluß mit König Ferdinand veranlaßt haben. Gründe, weshalb der Landgraf sich wegen der Wahlsache vertragen mag
Enthält: August. Anton Macauts Reise nach Hessen zu Verhandlungen mit dem Landgrafen (Friede mit König Ferdinand, Zahlung der 50000 Kronen, Einhaltung des Barer Vertrags, Rest des Geldes, Schwäbischer Bund, Besuch des Landgrafen und des Kurfürsten von Sachsen in Frankreich. Aufschub der Zusammenkunft des Königs mit dem Könige von England). Des Landgrafen Reise nach Württemberg, um mit Herzog Ulrich wegen der durch den Kaiser verweigerten Belehnung des Admirals Bryon mit den gekauften Besitzungen (Mömpelgard usw.). Sendung des Abts von Cussy (Vain), königlichen Almoseniers, und des Kümmerers Herrn v. Beauvais an den Landgrafen: Verhinderung der Wiederaufrichtung des Schwäbischen Bundes. Mitteilung des Königs von Frankreich an Beauvais über die Sendung des Grafen (Heinrich) von Nassau durch den Kaiser an den König wegen des Abschlusses eines Bündnisses
Enthält: Abzug des Grafen nach Flandern ohne etwas ausgerichtet zu haben. Bitte des Landgrafen, den durch die Lübecker und einen Bauernaufruhr bedrängten Herzog Christian von Schleswig-Holstein zu unterstützen (dessen Kanzler bei dem Landgrafen)
Enthält: September. Audienz Walters und Valheys bei dem König in Fontainebleau (30. August). Fortzug des Hofes. Kursachsen hat dem König das Bündnis aufgeschrieben. Bevorstehende Ankunft des Grafen Georg von Württemberg. Schreiben des Herzogs Ulrich an den König wegen Lösung der Grafschaft Mömpelgard. Tod des Papstes, Abreise der französischen Kardinäle mit Geldmitteln nach Italien, Konkurrenz des Kaisers und des Königs hinsichtlich der Papstwahl. Raubfahrt Chaireddin Barbarossas nach der italienischen Küste. Aufrichtung eines Ablasses und Jubelfahrt durch den Kaiser in den spanischen Reichen. Bevorstehende abermalige Ankunft des Grafen Heinrich von Nassau bei dem Könige (freier Paß für den Kaiser zu seiner Reise nach Deutschland). Französische Gesandtschaft zu einem Tag der Reichsstände in Ulm im September sowie an den Landgrafen (Vain und ein Edelmann
Enthält: s.o.). Äußerungen des französischen Königs auf des Landgrafen Antrag wegen Unterstützung des Herzogs von Holstein gegen die Stadt Lübeck
Enthält: englischer Antrag beim Könige, Lübeck zu unterstützen, abgelehnt. Zurücksendung Jakob Lersners aus Frankreich. Abfertigung der hessischen Gesandten durch den König. Übersendung einer Abschrift des Kaadener Vertrags an den König. Rechtfertigung seines Inhalts sowie des ganzen Verhaltens des Landgrafen
Enthält: 1535 Januar - März. Verzögerung der endgiltigen Antwort des Königs, der eine Gesandtschaft an Philipp in Aussicht stellt. Verhandlungen Valheys mit Hauptleuten im Auftrage des Landgrafen. Drängen des Landgrafen, von dem Könige Antwort zu erhalten. Machinationen, den Herzog Ulrich von der Ratifikation des Kaadener Vertrags abzuhalten. Bezahlung Valheys durch den Kammermeister. Notwendigkeit für den Landgrafen, zum König Ferdinand sich zu begeben
Enthält: Versicherung, nichts wider das Abkommen mit König Franz zu beschließen. Dessen Zustimmung und Befriedigung
Enthält: August. Anton Macauts Reise nach Hessen zu Verhandlungen mit dem Landgrafen (Friede mit König Ferdinand, Zahlung der 50000 Kronen, Einhaltung des Barer Vertrags, Rest des Geldes, Schwäbischer Bund, Besuch des Landgrafen und des Kurfürsten von Sachsen in Frankreich. Aufschub der Zusammenkunft des Königs mit dem Könige von England). Des Landgrafen Reise nach Württemberg, um mit Herzog Ulrich wegen der durch den Kaiser verweigerten Belehnung des Admirals Bryon mit den gekauften Besitzungen (Mömpelgard usw.). Sendung des Abts von Cussy (Vain), königlichen Almoseniers, und des Kümmerers Herrn v. Beauvais an den Landgrafen: Verhinderung der Wiederaufrichtung des Schwäbischen Bundes. Mitteilung des Königs von Frankreich an Beauvais über die Sendung des Grafen (Heinrich) von Nassau durch den Kaiser an den König wegen des Abschlusses eines Bündnisses
Enthält: Abzug des Grafen nach Flandern ohne etwas ausgerichtet zu haben. Bitte des Landgrafen, den durch die Lübecker und einen Bauernaufruhr bedrängten Herzog Christian von Schleswig-Holstein zu unterstützen (dessen Kanzler bei dem Landgrafen)
Enthält: September. Audienz Walters und Valheys bei dem König in Fontainebleau (30. August). Fortzug des Hofes. Kursachsen hat dem König das Bündnis aufgeschrieben. Bevorstehende Ankunft des Grafen Georg von Württemberg. Schreiben des Herzogs Ulrich an den König wegen Lösung der Grafschaft Mömpelgard. Tod des Papstes, Abreise der französischen Kardinäle mit Geldmitteln nach Italien, Konkurrenz des Kaisers und des Königs hinsichtlich der Papstwahl. Raubfahrt Chaireddin Barbarossas nach der italienischen Küste. Aufrichtung eines Ablasses und Jubelfahrt durch den Kaiser in den spanischen Reichen. Bevorstehende abermalige Ankunft des Grafen Heinrich von Nassau bei dem Könige (freier Paß für den Kaiser zu seiner Reise nach Deutschland). Französische Gesandtschaft zu einem Tag der Reichsstände in Ulm im September sowie an den Landgrafen (Vain und ein Edelmann
Enthält: s.o.). Äußerungen des französischen Königs auf des Landgrafen Antrag wegen Unterstützung des Herzogs von Holstein gegen die Stadt Lübeck
Enthält: englischer Antrag beim Könige, Lübeck zu unterstützen, abgelehnt. Zurücksendung Jakob Lersners aus Frankreich. Abfertigung der hessischen Gesandten durch den König. Übersendung einer Abschrift des Kaadener Vertrags an den König. Rechtfertigung seines Inhalts sowie des ganzen Verhaltens des Landgrafen
Enthält: 1535 Januar - März. Verzögerung der endgiltigen Antwort des Königs, der eine Gesandtschaft an Philipp in Aussicht stellt. Verhandlungen Valheys mit Hauptleuten im Auftrage des Landgrafen. Drängen des Landgrafen, von dem Könige Antwort zu erhalten. Machinationen, den Herzog Ulrich von der Ratifikation des Kaadener Vertrags abzuhalten. Bezahlung Valheys durch den Kammermeister. Notwendigkeit für den Landgrafen, zum König Ferdinand sich zu begeben
Enthält: Versicherung, nichts wider das Abkommen mit König Franz zu beschließen. Dessen Zustimmung und Befriedigung
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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