Mainz, 1570.10.02. (Richter Johann von Karben). Seifried Müller, Wirt zum Bock, und seine Frau Anna vertauschen dem Magister Peter Kreich, Notar des Kammergerichts, und seiner Frau Christina das Haus zum Schreiber in der Greffengassen, oben an Gerhart Schreiner, unten an Kaspar Rau, zinst St. Johann 2 1/ fl.; alles im Haus soll so angenagelt und gelassen bleiben. Dagegen geben die Käufer: 1) Ihr Halbteil an den 4 M. Weingarten bei den Guten Leuten, 8 M. Acker (daranstoßend) und 4 M. Acker gen. zum Nußbaum - zinsen jedes zweite Jahr 11 Malter Korn Heiliggeist; 2) 3 M. Weingarten am Hattenberge im Gonsenheimer Mark; 3) 1 1/2 M. Weingarten, unten dran gelegen: sie erhalten außerdem von Seifrid Müller 125 fl. Da die 4 M. Weingarten mit 200 fl. belastet sind, soll Peter Kreich dem Seifried Müller, wenn dieser den Betrag ablösen woll, mit 50 fl. zu Steuer kommen; Seifried soll in der Zwischenzeit den Zins ausrichten. Z.: Petrus Loer, Prokurator, Hans Bobbart, Bierbrauer, Anton Drach und Friedrich Reutter.

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