Graf Otto (III) von Ravensberg teilt dem Magdeburger Erzbischof (Burkhard von Blankenburg) den Verkauf der Vogtei über das Stift Borghorst mit und tritt aus dem Lehnsverhältnis zum Erzbischof, (das aus der verkauften Vogtei resultierte), zurück (sesignamus). Graf Otto hat mit Zustimmung seiner Frau Hedwig die Vogtei dem Schwager (seiner Frau) (sororio), dem Edelherrn Balduin von Steinfurt, verkauft. Ausgenommen von dem Verkauf sind (die Vogteien über) die Güter in der Diözese Münster, die die Söhne des Hermann von Münster von dem Grafen zu Lehen tragen, (die Vogtei über) den Haupthof (curia) Volmerdingsen (Volcmerinchusen), Diözese Minden, und (die Vogtei über) den Haupthof (curia) Westhof, Diözese Osnabrück. Graf Otto bittet den Erzbischof (als den Lehnsherrn der Vogtei), den EHn. von Steinfurt mit der Stiftsvogtei zu belehnen. Datum 1297 Dez 1. in crastino beati Andree apostoli

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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