Eva Hauser verpachtet das Ackerland, das Henz Schmitz von Dirmerzheim von ihren verstorbenen Eltern innehatte, an Heinrich, Junker von Dirmerzheim und seine Ehefrau Katharina gegen eine jährliche Pacht von 8 Malter Korn, nach Kölner Maß frei in ein Kornhaus zu liefern an St. Remigii [1. Okt.] oder 14 Tage danach. Vor den Schöffen des Lechenicher Gerichts, Wilh. Schroder und Joh. Goir, geloben die Erbpächter, das Land nicht aufzuteilen. Ferner erhalten sie von der Austellerin die Benden, die der genannte Henz Schmitz erblich zuvor von ihr gehabt hat, gegen jährlich 6 Mark und 4 Schilling kölnisch. Henz, der Schwager der genannten Eheleute, hat das Gut an sie abgetreten im Beisein von Joh. Benchelmont, Heinrich Grein und Theis Eysmar. Siegelankündigung die Schöffen, jeder mit seinem Siegel.Datum: 1486 "auf St. Johannis Decollationstag". [Zusatz:] Genannte Heinrich und Catharina sollen jährlich 1 Mark und 2 Schilling zahlen.Kopie auf Papier (ca. 18. Jh.), 2 Siegel (L.S.) vermerkt; darauf in Bleistift: Rechennotizen (Additionen)