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Hartung Gernod, Protonotar von Erfurt, Fryde, seine Ehefrau, und
Dietrich Hartungis genannt zu dem Paradies, Bürger in Erfurt, und seine
Treuhände...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1387 März 4
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gegebin ist nach Christi gebort tusent dryhundirt in deme seben und achtzigisten jare an dem Mantage nach der Dominica Reminiscere
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hartung Gernod, Protonotar von Erfurt, Fryde, seine Ehefrau, und Dietrich Hartungis genannt zu dem Paradies, Bürger in Erfurt, und seine Treuhänder Johann (Hans) Apeley und Nikolaus Soyken bekunden, dass sie Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, das Schultheißenamt in Sömmerda (Grossen-Summerda), Schallenberg (Schalkenberg) mit weißer Gerste [Emmer ?] und neuneinhalb Hufen, genannt (daz gebinde), mit Haferpfennig, Schweineabgabe [?] (swyngulde), Hühnern, Gänsen und Eiern, und Breitenfurt mit allen dazu gehörenden Rechten und Einnahmen, ausgenommen das Kirchenlehen, alle Kapellen und Vikarien und zwei Malter Gerste und Weizen von der Schmiedhufe (Smydeshube) abgekauft haben. Sie sind verpflichtet, dem Abt und dem Kloster Fulda jährlich an St. Martin [November 11] zwei Pfund Wachs als ewigen Zins zu zahlen. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hartung Gernod, Protonotar von Erfurt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich Hartungis genannt zu dem Paradies
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 190rv; K 435, f. 65v-66r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: UB Erfurt, Nr. 942
Der Zahltermin des Wachszinses ist später nachgetragen worden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.