Urk.-Abt. 195.29 Gut Gelting (Bestand)
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Urk.-Abt. 195.29
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Klöster und Güter >> Abt. 195 Schleswigsche adlige Güter
1494-1738
Enthält: Urkunden des Gutsarchivs Gelting
Beschreibung: Depositum, Nutzung nur mit Genehmigung des Eigentümers
Geschichte des Bestandsbildners: Das Gut Gelting liegt nördlich von Kappeln an der Geltinger Bucht in der Landschaft Angeln.
Im 15. Jahrhundert saß hier die Familie von der Wisch, bevor das Gut wieder königlich wurde. Von 1494-1717 gehörte es den von Ahlefedts. 1757 kam es aus erneut königlichem Besitz an den im Ostindienhandel zu Geld gekommenen Seneca Inggersen, der bereits 1759 als Baron von Geltingen geadelt wurde. Er wandelte das Gut in einen unveräußerliches Familienfideikomiss um. Nachdem sein Sohn Rudolph Baron von Geltingen kinderlos starb, ging das Gut an dessen Neffen und Adoptivsohn Ludwig von Hobe, dem mit Diplom vom 14. Mai 1828 der Name von Hobe-Gelting verliehen wurde. Seitdem befindet sich das Gut im Familienbesitz der Familie von Hobe-Gelting. Gelting war dem 1. Angler Güterdistrikt zugeordnet. Das vermutlich im 15.-16. Jahrhundert erbaute Herrenhaus wurde in den 1770er-Jahren umfassend erweitert und umgebaut.
Bestandsgeschichte: Ein Teil des Gutsarchivs wurde 1923 auf dem Gut vorgeordnet. Zwischen 1974 und 1984 wurde der Bestand zunächst auf dem Gut, später im Landesarchiv erschlossen. 2020 erhielten das schon im Landesarchiv verwahrte Gutsarchiv sowie ein weiterer, 2020 übergebener Teil einen gemeinsamen Depositalvertrag.
Benutzung: Eine Nutzung ist nur mit Genehmigung des Eigentümers möglich.
Siegfried Baron von Hobe-Gelting
Gut Gelting
24395 Gelting
E-Mail: gutsverwaltung@gelting.de
Beschreibung: Depositum, Nutzung nur mit Genehmigung des Eigentümers
Geschichte des Bestandsbildners: Das Gut Gelting liegt nördlich von Kappeln an der Geltinger Bucht in der Landschaft Angeln.
Im 15. Jahrhundert saß hier die Familie von der Wisch, bevor das Gut wieder königlich wurde. Von 1494-1717 gehörte es den von Ahlefedts. 1757 kam es aus erneut königlichem Besitz an den im Ostindienhandel zu Geld gekommenen Seneca Inggersen, der bereits 1759 als Baron von Geltingen geadelt wurde. Er wandelte das Gut in einen unveräußerliches Familienfideikomiss um. Nachdem sein Sohn Rudolph Baron von Geltingen kinderlos starb, ging das Gut an dessen Neffen und Adoptivsohn Ludwig von Hobe, dem mit Diplom vom 14. Mai 1828 der Name von Hobe-Gelting verliehen wurde. Seitdem befindet sich das Gut im Familienbesitz der Familie von Hobe-Gelting. Gelting war dem 1. Angler Güterdistrikt zugeordnet. Das vermutlich im 15.-16. Jahrhundert erbaute Herrenhaus wurde in den 1770er-Jahren umfassend erweitert und umgebaut.
Bestandsgeschichte: Ein Teil des Gutsarchivs wurde 1923 auf dem Gut vorgeordnet. Zwischen 1974 und 1984 wurde der Bestand zunächst auf dem Gut, später im Landesarchiv erschlossen. 2020 erhielten das schon im Landesarchiv verwahrte Gutsarchiv sowie ein weiterer, 2020 übergebener Teil einen gemeinsamen Depositalvertrag.
Benutzung: Eine Nutzung ist nur mit Genehmigung des Eigentümers möglich.
Siegfried Baron von Hobe-Gelting
Gut Gelting
24395 Gelting
E-Mail: gutsverwaltung@gelting.de
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ