Abt und Konvent des Prämonstratenserklosters Weissenau wenden sich an Simon Pleban von St. Stefan [in Konstanz], an den Magister Heinrich von St. Gallen, Kanoniker der Kirche von St. Johann in Konstanz und an Magister Heinrich von Reutlingen (Ruotlingen), Kanoniker der Kirche von Bischofszell wegen der Auseinandersetzung mit Priorin und dem Konvent in Löwental vom Orden des heiligen Augustinus um den Hof und Rechte in Spaltenstein, die Heinrich, genannt Horrer, und Burchard, genannt Kobolt bebauen und, bestimmen Johannes, genannt Fordewin, Kleriker der Konstanzer Kirche als ihren Anwalt und Prokurator und geben ihm dazu volle Gewalt mit den Adressaten zu verhandeln.
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Abt und Konvent des Prämonstratenserklosters Weissenau wenden sich an Simon Pleban von St. Stefan [in Konstanz], an den Magister Heinrich von St. Gallen, Kanoniker der Kirche von St. Johann in Konstanz und an Magister Heinrich von Reutlingen (Ruotlingen), Kanoniker der Kirche von Bischofszell wegen der Auseinandersetzung mit Priorin und dem Konvent in Löwental vom Orden des heiligen Augustinus um den Hof und Rechte in Spaltenstein, die Heinrich, genannt Horrer, und Burchard, genannt Kobolt bebauen und, bestimmen Johannes, genannt Fordewin, Kleriker der Konstanzer Kirche als ihren Anwalt und Prokurator und geben ihm dazu volle Gewalt mit den Adressaten zu verhandeln.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 15
B 471 U 27
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1318 Februar 23 (In Vigilia beati Mathiae apostoli)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Weissenau
Siegler: Sr.: Ausst.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Siegler: Sr.: Ausst.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Heinrich, genannt Horrer
Heinrich; Magister, von St. Gallen, Kanoniker von St. Johann in Konstanz
Johannes, genannt Fordewin
Reutlingen, Heinrich von; Magister, Kanoniker der Kirche in Bischofszell
Simon, Pleban von St. Stefan in Konstanz
Bischofszell, Kt. Thurgau [CH]; Kirche
Konstanz KN; Stift St. Johann
Konstanz KN; Stift St. Stephan
Reutlingen RT
Spaltenstein : Friedrichshafen FN
St. Gallen [CH]; Kloster
Weißenau : Eschach, Ravensburg RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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