Gesuch des Germanischen Nationalmuseums um das Porträt des Hieronymus Holzschuher von Dürer, sowie um einen niederländischen Teppich und ein Schwert als Leihgaben
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E 49/II Nr. 626
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1525 - 1870
Enthält:
1868: Gesuch des Direktors des GNM, August Essenwein, das Porträt Hieronymus Holzschuhers von Albrecht Dürer dem Museum als Leihgabe zur Verfügung zu stellen. Dabei: Reskript des Staatsministeriums des Inneren für Kirchen- und Schulangelegenheiten. Nürnberger Private werden ersucht, Kunstgegenstände zur Verfügung zu stellen.
Zirkular mit ablehnenden Voten, darunter auch des Wilhelm v.H., dass das Bild seit 342 Jahren in Familienbesitz steht. Ein alter Teppich hingegen könnte ausgeliehen werden.
1869: Telegramm: Das Bild ist Professor Kuhn für eine Ausstellung zu übergeben. Darauf der Vermerk: 2. Juli abgegeben, 28. Oktober unbeschädigt zurückerhalten.
1869 / 70: Ein niederländischer Teppich und ein Schwert werden als Dauerleihgaben abgegeben. Darin:
Briefwechsel mit Familienmitgliedern in München, Stuttgart und Tübingen.
Dabei:
Gedruckte Gratulationsschrift anlässlich der Promotion des Dr. jur. Rudolph v. H., 1799, von seinen Eltern Johann Karl Sigmund und Sophie Marie, geb. Kress. - Handschriftlich diesem Faszikel zugeordnet, obwohl kein Zusammenhang mit Obigen feststellbar ist.
1868: Gesuch des Direktors des GNM, August Essenwein, das Porträt Hieronymus Holzschuhers von Albrecht Dürer dem Museum als Leihgabe zur Verfügung zu stellen. Dabei: Reskript des Staatsministeriums des Inneren für Kirchen- und Schulangelegenheiten. Nürnberger Private werden ersucht, Kunstgegenstände zur Verfügung zu stellen.
Zirkular mit ablehnenden Voten, darunter auch des Wilhelm v.H., dass das Bild seit 342 Jahren in Familienbesitz steht. Ein alter Teppich hingegen könnte ausgeliehen werden.
1869: Telegramm: Das Bild ist Professor Kuhn für eine Ausstellung zu übergeben. Darauf der Vermerk: 2. Juli abgegeben, 28. Oktober unbeschädigt zurückerhalten.
1869 / 70: Ein niederländischer Teppich und ein Schwert werden als Dauerleihgaben abgegeben. Darin:
Briefwechsel mit Familienmitgliedern in München, Stuttgart und Tübingen.
Dabei:
Gedruckte Gratulationsschrift anlässlich der Promotion des Dr. jur. Rudolph v. H., 1799, von seinen Eltern Johann Karl Sigmund und Sophie Marie, geb. Kress. - Handschriftlich diesem Faszikel zugeordnet, obwohl kein Zusammenhang mit Obigen feststellbar ist.
Archivale
Indexbegriff Person: Dürer, Albrecht
Indexbegriff Person: Essenwein, August Dr. von
Indexbegriff Person: Holzschuher, Hieronimus
Indexbegriff Person: Holzschuher, Johann Karl Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Rudolf Dr.
Indexbegriff Person: Holzschuher, Sophie Marie
Indexbegriff Person: Kuhn, N (Prof)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Totengedenken
Indexbegriff Person: Essenwein, August Dr. von
Indexbegriff Person: Holzschuher, Hieronimus
Indexbegriff Person: Holzschuher, Johann Karl Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Rudolf Dr.
Indexbegriff Person: Holzschuher, Sophie Marie
Indexbegriff Person: Kuhn, N (Prof)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Totengedenken
Germanisches Nationalmuseum
München
Stuttgart
Tübingen
Dürergemälde
Teppich niederländisch
Schwert
Direktor GNM
Leihgabe
Staatsministerium des Innern
Reskript
Leigabe
Dauerleihgabe
Zirkular
Telegramm
Ausstellung
Briefwechsel
Promotion
Druckschrift
Gratulationsschrift
Dr. jur.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ