Supplikation des Komitees für Errichtung des Goethe-Denkmals vom 22.10.1844 an den Senat, dem am gleichen Tag enthüllten Goethe-Denkmal "für alle Zeiten Seinen wohlgeneigten obrigkeitlichen Schutz und Schirm angedeihen lassen zu wollen". Geschildert wird die Vorgeschichte: Als die Stadt 1819 anlässlich Goethes 70. Geburtstag ein Denkmal errichten wollte, lehnte dieser ein Denkmal zu Lebzeiten ab. Am 12.3.1837 bildete sich dann auf Anregung der Direktion des Kunstvereins das Komitee. Der Senat erteilte am 9.11.1837 die Genehmigung zur Aufstellung eines Denkmals. Da der ursprünglich mit der Ausführung beauftragte Bildhauer Thorwaldsen nach mehreren Jahren noch kein Modell vorgelegt hatte, wurde Schwanthaler hiermit beauftragt. Das von der Firma Stiglmayer und Miller in München gegossene Denkmal wurde am 16.10.1844 nach Frankfurt gebracht und am nächsten Tag in der Mitte der Stadtallee aufgestellt. Der Senat hatte diesen Platz bereits am 13.6.1844 genehmigt.
Vollständigen Titel anzeigen
Supplikation des Komitees für Errichtung des Goethe-Denkmals vom 22.10.1844 an den Senat, dem am gleichen Tag enthüllten Goethe-Denkmal "für alle Zeiten Seinen wohlgeneigten obrigkeitlichen Schutz und Schirm angedeihen lassen zu wollen". Geschildert wird die Vorgeschichte: Als die Stadt 1819 anlässlich Goethes 70. Geburtstag ein Denkmal errichten wollte, lehnte dieser ein Denkmal zu Lebzeiten ab. Am 12.3.1837 bildete sich dann auf Anregung der Direktion des Kunstvereins das Komitee. Der Senat erteilte am 9.11.1837 die Genehmigung zur Aufstellung eines Denkmals. Da der ursprünglich mit der Ausführung beauftragte Bildhauer Thorwaldsen nach mehreren Jahren noch kein Modell vorgelegt hatte, wurde Schwanthaler hiermit beauftragt. Das von der Firma Stiglmayer und Miller in München gegossene Denkmal wurde am 16.10.1844 nach Frankfurt gebracht und am nächsten Tag in der Mitte der Stadtallee aufgestellt. Der Senat hatte diesen Platz bereits am 13.6.1844 genehmigt.
Verträge der Freien Stadt Frankfurt, 1
Privileg Q Nr. 52
Verträge der Freien Stadt Frankfurt
Verträge der Freien Stadt Frankfurt >> Innerstädtische Verträge >> Denkmäler und Bauwerke
22.10.1844
Archivale
deutsch
Beglaubigung: Lacksiegel und Unterschriften der Mitglieder des Komitees: Dr. Neuburg, Philipp Jakob Passavant, Johann David Passavant, Johann Friedrich Christian Hess, Georg von St. Georgen, Jucho und Friedrich Heinrich John.
Neuburg
Passavant, Philipp Jakob
Passavant, Johann David
Hess, Johann Friedrich Christian
St. Georgen, Georg von
Jucho, Friedrich Siegmund
John, Friedrich Heinrich
Thorwaldsen, Bertel
Schwanthaler, Ludwig von
Goethe, Johann Wolfgang von
Senat
Stiglmayer und Miller, München
München
Goethedenkmal
Denkmal
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt am Main.
20.08.2025, 12:26 MESZ