Distriktsschulinspektion Erbendorf (Bestand)
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Distriktsschulinspektion Erbendorf
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> II. Neuere Bestände (Behörden und Gerichte des 19. - 21. Jahrhunderts) >> B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern >> 4.) Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst >> 1. Schulaufsicht >> Distriktsschulinspektionen (II.B.4.1.121-156)
1818-1918
Vorwort: Bis zum Ende des Königreichs Bayern wurde die Aufsicht über die Volksschulen durch Einrichtungen ausgeübt, die geistliche und weltliche Mitglieder hatten. Auf Ebene der Landgerichte ä.O. waren dies die Distriktsschulinspektionen. Grundlegend für diese ist die Amtsinstruktion für Distriktsschulinspektoren vom 15.09.1808 (RBl 2477). Gab es in einem Landgericht Schulen mehrerer Konfessionen, wurden zwei Distriktsschulinspektionen nebeneinander gebildet. Die Distriktsschulinspektoren wurden auf Vorschlag des Generalkreiskommissariats bzw. der Regierung aus der Gruppe der Rural-Dechanten und Pfarrer ausgewählt. Sie übten die Aufsicht über die Lokalschulinspektionen aus und waren der Regierung nachgeordnet. Die Schulaufsicht wurde in staatlichem Auftrag ausgeführt, so dass die Distriktsschulinspektionen als Teil der staatlichen Schulverwaltung anzusehen sind. Erst die Revolution von 1918 brachte einen erheblichen Wandel bei der Schulaufsicht. Die Verordnung vom 16.12.1918 (GVBl 1275) schrieb das Ende der Distriktsschulinspektionen zum 31.12.1918 vor. 1922 entstand mit den Bezirksschulbehörden eine grundlegend neue Struktur der Schulaufsicht. Der Bestand Distriktsschulinspektion Erbendorf umfasst 72 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1818 bis 1918. Die Archivalien wurde bei der Bildung provenienzreiner Bestände seit den 1980er Jahren aus den Beständen der Bezirksämter herausgelöst. Wegen der Beteiligung Geistlicher an den Distriktsschulinspektionen ist es möglich, dass sich ergänzendes Material in kirchlichen Archiven befindet. Amberg, Januar 2022 Dr. Till Strobel
Distriktsschulinspektion Erbendorf
72
Bestand
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ
Hierarchie
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