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Wittekind
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AmZ 24 (Nr. 35, 28.8.1822), Sp. 572–578. „De [!] grosse ernsthafte Oper Wittekind Herzog der Sachsen hat Hrn. Lobe, Mitglied der Kapelle (als braver Flötist bekannt) zum Verfasser. Das Gedicht ist zwar nicht vorzüglich, doch im Ganzen brauchbar, die Musik hingegen zeugt von Hrn. L.s schönem Talent, von sehr guten Kenntnissen der Composition und von grossem Fleiss – dennoch wollte sie nicht recht gefallen und die Oper scheint nach zwey Vorstellungen bey Seite gelegt zu seyn. Die Schuld der verfehlten Wirkung trug wohl hauptsächlich das geringe Interesse mehrer Scenen und die von dem Verfasser und Componisten vorgeschriebene, aber seinem Werke ungünstige Besetzung einiger Rollen. Hr. Stromeier und Mad. Eberwein zeichneten sich aus, und Hr. Moltke leistete das Mögliche, aber seine Rolle und sein Gesang waren (eben so, wie bey dem verstorbenen Deny) wenig auf ihn berechnet, daher er mit dem besten Willen und aller Anstrengung nicht den Beifall erreichen konnte, den man ihm sonst fast immer zu zollen gewohnt ist.“ (Ebd., Sp. 574f.)