Eheberedung zwischen Michel Lang und Margarethe Koch Jörg Lang verspricht seinem Sohn Michel einen halben Morgen Weingarten "vor der Stail" neben Facius Menche, ein Viertel Weingarten "bei der Pfarr" neben Philipp Leutwein, einen Krautgarten neben Paul Kern und ein Stück "gereuts uff der Rüdtenn" neben Konrad Nülkemmers Erben. Margarethe erhält von ihrem Vater Hans das Stück Weingarten "im Henethaal" neben Matthes Glappich, den halben Teil Weingarten "im Geiersberg" neben Anna ihrer "Geschwern", den halben Teil am Krautgarten "im Bruch" neben Hans Wunderlich, ein Ober- und ein Unterbett, ein paar Leulachen und eine Kuh. Demnach ihr verstobener Bruder, der junge Hans Koch, bereits ausgesteuert war und Margarethe ihm gegenüber zu wenig erhalten hat, wurde beschlossen, dass Margarethe beim Anfall der elterlichen Erbschaft dem Kind Katharina ihres verstorbenen Bruders und ihrem Bruder Lienhard gleichgestellt werden soll.
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Eheberedung zwischen Michel Lang und Margarethe Koch Jörg Lang verspricht seinem Sohn Michel einen halben Morgen Weingarten "vor der Stail" neben Facius Menche, ein Viertel Weingarten "bei der Pfarr" neben Philipp Leutwein, einen Krautgarten neben Paul Kern und ein Stück "gereuts uff der Rüdtenn" neben Konrad Nülkemmers Erben. Margarethe erhält von ihrem Vater Hans das Stück Weingarten "im Henethaal" neben Matthes Glappich, den halben Teil Weingarten "im Geiersberg" neben Anna ihrer "Geschwern", den halben Teil am Krautgarten "im Bruch" neben Hans Wunderlich, ein Ober- und ein Unterbett, ein paar Leulachen und eine Kuh. Demnach ihr verstobener Bruder, der junge Hans Koch, bereits ausgesteuert war und Margarethe ihm gegenüber zu wenig erhalten hat, wurde beschlossen, dass Margarethe beim Anfall der elterlichen Erbschaft dem Kind Katharina ihres verstorbenen Bruders und ihrem Bruder Lienhard gleichgestellt werden soll.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 U 137
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 Stadtarchiv Freudenberg
Stadtarchiv Freudenberg >> I. Urkunden
1571 Juli 30
1 Schr.
Urkunden
Aussteller: Jörg Lang, Vater von Michel Lang; Hans Koch, Vater von Margarethe Koch
Empfänger: Michel Lang, Sohn von Jörg Lang; Margarethe Koch, Tochter von Hans Koch
Zeugen: Ludwig Berthold, Amtmann (amtshalber); Johann Lewkauff, Pfarrer (amtshalber); Hans Loer, Schultheiß (amtshalber); Wolff Weiss, Bürgermeister (amtshalber); Jörg Lang, Vater von Michel Lang (von Seiten des Bräutigams); Paul Harttig, Stiefbruder von Michel Lang (von Seiten des Bräutigams); Lorenz Wissner, des Rats (von Seiten des Bräutigams); Gregor, der alte Wunderlich (von Seiten des Bräutigams); Peter Fher (von Seiten des Bräutigams); Hans Sengfeder (von Seiten des Bräutigams); Paul Kern (von Seiten des Bräutigams); Hans Hoffmann (von Seiten des Bräutigams); Endris Fueger von Miltenberg (von Seiten des Bräutigams); Jörg Lang von Miltenberg (von Seiten des Bräutigams); Hans Koch, Vater von Margarethe Koch (von Seiten der Braut); Lienhard Koch (von Seiten der Braut); Hans Gessner von Sonderriet (von Seiten der Braut); Michel Schmidt (von Seiten der Braut); Lienhard Strauss (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Empfänger: Michel Lang, Sohn von Jörg Lang; Margarethe Koch, Tochter von Hans Koch
Zeugen: Ludwig Berthold, Amtmann (amtshalber); Johann Lewkauff, Pfarrer (amtshalber); Hans Loer, Schultheiß (amtshalber); Wolff Weiss, Bürgermeister (amtshalber); Jörg Lang, Vater von Michel Lang (von Seiten des Bräutigams); Paul Harttig, Stiefbruder von Michel Lang (von Seiten des Bräutigams); Lorenz Wissner, des Rats (von Seiten des Bräutigams); Gregor, der alte Wunderlich (von Seiten des Bräutigams); Peter Fher (von Seiten des Bräutigams); Hans Sengfeder (von Seiten des Bräutigams); Paul Kern (von Seiten des Bräutigams); Hans Hoffmann (von Seiten des Bräutigams); Endris Fueger von Miltenberg (von Seiten des Bräutigams); Jörg Lang von Miltenberg (von Seiten des Bräutigams); Hans Koch, Vater von Margarethe Koch (von Seiten der Braut); Lienhard Koch (von Seiten der Braut); Hans Gessner von Sonderriet (von Seiten der Braut); Michel Schmidt (von Seiten der Braut); Lienhard Strauss (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 3:24 PM CET