Eberhart Diemerstein und Martin "Sonßheym", Baumeister der Stadt Mainz, entscheiden, zusammen mit Gerlach dem Steinmetz und Hans von Nierstein, dem Zimmermann, geschworenen Werkleuten der Stadt, den Streit zwischen Herrn Johan Quantz als Zinsmeister von St. Agnes und Herrn Henrich Günther, Pfarrer zu St. Christoph, wegen des Hofes zum Granß, den der Pfarrer besitzt und der nach Behauptung des Klosters zu den Unterpfändern des Klosters gehört - der Streit ist vom weltlichen Gericht an die Baumeister verwiesen worden - dahin,. "daz der hoiff zum Granß geyn dem erbe zum Wyden hoiff Uber gelegen, den dan der genant her Henrich pherner zu sant Crystofels in hat, mit dem andern erbe auch genant zum Granse, mit namen der flecken hinden dar an glegen do vorzyden eyn huß off gestanden hat, und der garten dar an glegen, mit den zweyn gengen in die Nuschel gasse und Kemmerß gasse, vorzyden alles eyn erbe gewest sy; ob iß aber alles der frauwen zu sant Agnesen underpande sy nachlude ir bryffe ader nit, mogen sich die parthieen an dem werltlichen gericht zu Mencz rechtes gebruchen". (2) S. die Baumeister. "Der geben ist a.d. MCCCCLX off sant Michelß dag."