Johannes Vogt, Kanoniker zu Augsburg und Konstanz, Generalvikar des Bischofs Burkhard von Augsburg, an Bischof [Eckhard] von Worms, dessen Generalvikar oder jene, die die Sache angeht: Da Peter Beroltzhaimer, Pfarrer (rector) der Pfarrkirche St. Martin[sic!] in Laub im Bistum Augsburg einerseits und Sifrid Rott, Pfarrer (rector) der Pfarrkirche St. Ulrich in Neckargemünd (Neckergmünde) im Bistum Worms, andererseits ihre Pfründen tauschen wollen, weil jeder der Pfründe des andern besser vorstehen und ihr besser nützen kann, und da der Absender, soweit es die Pfarrkirche in Laub betrifft, dem zustimmt, bittet er, diesen Tausch zu prüfen und ihn vorzunehmen, falls nicht er oder ein anderer Kleriker Einspruch erhebt. Die Investitur und den Genuß der Annaten (primariorum fructuum) behält er nach Gewohnheit der Augsburger Kirche seinem Bischof bzw. sich selbst als dessen Vertreter vor.
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Johannes Vogt, Kanoniker zu Augsburg und Konstanz, Generalvikar des Bischofs Burkhard von Augsburg, an Bischof [Eckhard] von Worms, dessen Generalvikar oder jene, die die Sache angeht: Da Peter Beroltzhaimer, Pfarrer (rector) der Pfarrkirche St. Martin[sic!] in Laub im Bistum Augsburg einerseits und Sifrid Rott, Pfarrer (rector) der Pfarrkirche St. Ulrich in Neckargemünd (Neckergmünde) im Bistum Worms, andererseits ihre Pfründen tauschen wollen, weil jeder der Pfründe des andern besser vorstehen und ihr besser nützen kann, und da der Absender, soweit es die Pfarrkirche in Laub betrifft, dem zustimmt, bittet er, diesen Tausch zu prüfen und ihn vorzunehmen, falls nicht er oder ein anderer Kleriker Einspruch erhebt. Die Investitur und den Genuß der Annaten (primariorum fructuum) behält er nach Gewohnheit der Augsburger Kirche seinem Bischof bzw. sich selbst als dessen Vertreter vor.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 397 II Bü 506
RSig.: 3; N. 7; Litt. A Lad. 79
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 397 II Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten
Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten >> 9. Geistliche Verwaltung >> 9.5 Angelegenheiten einzelner Pfarreien und Heiligenpflegen >> 9.5.17 Laub >> Versehung der Pfarrei Laub
1401 September 15 (XVII kalendas Octobris)
Abtei Ellwangen
1 Bü
Urkunden
Ausstellungsort: Augsburg (Augustae)
Siegler: Johannes Vogt, Generalvikar des Bischofs Burkhard von Augsburg (sigillo domini nostri episcopi praelibati, quo in officio suo utimur vicariatim nobis commisso)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg., besch.
Vermerke: Rv.: Commissio examinis de permutatione ecclesiarum parrochialium in Neckerg. et in Laub episcopo Wormatiensi facta per vicarium episcopi Augustensis in spiritualibus generalem
Besonderheiten: In Bü 506 eingeheftet.
Siegler: Johannes Vogt, Generalvikar des Bischofs Burkhard von Augsburg (sigillo domini nostri episcopi praelibati, quo in officio suo utimur vicariatim nobis commisso)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg., besch.
Vermerke: Rv.: Commissio examinis de permutatione ecclesiarum parrochialium in Neckerg. et in Laub episcopo Wormatiensi facta per vicarium episcopi Augustensis in spiritualibus generalem
Besonderheiten: In Bü 506 eingeheftet.
Versehung der Pfarrei Laub
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
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- Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten (Bestand)
- 9. Geistliche Verwaltung (Gliederung)
- 9.5 Angelegenheiten einzelner Pfarreien und Heiligenpflegen (Gliederung)
- 9.5.17 Laub (Gliederung)
- Versehung der Pfarrei Laub (Archivale)