Heinrich von Ebersberg bekundet, daß er das Kloster Haina zu Unrecht geschädigt und im Besitz der Güter gestört hat, die weiland Heinrich von Alte...
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Urk. 26, 235
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1250-1274
Alsfeld 1266 Januar 20
Ausf., Perg., durch Moder besch. und aufgezogen. - Urspr. 3 Sg. an (zu 3. roten) Seidenfäden anh.: 1. (Stadt Alsfeld) fehlt; 2. und 3. für Ludwig und Albert von Romrod zweimal das DreieckSg. Hermanns von Romrod, nur zu 3. erhalten, 5,9X5,4 cm, Burg mit Zinnenmauer und 2 breitausladend bezinnten Türmen an den Ecken, U.: + SIGILLVM HERMANI DE RVMERODE. -
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 'Datum a.' d. 1266, in die Fab'iani et Sebastiani' martirum.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Ebersberg bekundet, daß er das Kloster Haina zu Unrecht geschädigt und im Besitz der Güter gestört hat, die weiland Heinrich von Altenburg (Aldenburg) und seine Schwester Agnes, die verstorbene Ehefrau des Ausstellers, dem Kloster zu ihrem Seelenheil übergeben hatten. Er verzichtet auf seine Rechte und gelobt, seine Tochter Lutgard bei Erreichen der Mündigkeit ebenfalls zum Verzicht zu bewegen, widrigenfalls er oder, falls er sich nicht stellt, Ludwig und Albert von Romrod (Rumerod) in Alsfeld Währschaft leisten werden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: G'ozmar' von Storndorf (S'...'ndorph), H'einrich' P'e'fe'r'sakh [?], Siegfried von Altenburg (Alde'.....'), 'Konrad' von Linden und sein Bruder Eckehard, Wigand von Schrecksbach (Screkesbach), '.....', Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herbord von 'Mardor[?]f ('......p'h)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rudolf von Ohmes (Omesa), Wetzel (Wes'ce'l'us'), Eckehard V'arich', Rudolf [!] von G'öringen[?]', S'ieg'f'rie'd Elsecere und sein Bruder N'ikol'au's', Ludwig Calhart, Friedrich Hasc'..'en, D'....', Schwiegersohn Rudolfs von Ohmes, Ludwig 'Elsässer[?], Rüdiger' vor dem Mainzer Tor (ante portam Magunt.), Eckehard Münzer (Monetarius), Siegfried Scowenvoz, Schöffen zu Alsfeld
Vermerke (Urkunde): Zeugen: R'.....', Ludwig und Rudolf '.....', Konrad von Honk'...'en, H'...' von Hattend'orf', '................'.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Alsfeld und die von Romrod.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 458, Erster Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Ebersberg bekundet, daß er das Kloster Haina zu Unrecht geschädigt und im Besitz der Güter gestört hat, die weiland Heinrich von Altenburg (Aldenburg) und seine Schwester Agnes, die verstorbene Ehefrau des Ausstellers, dem Kloster zu ihrem Seelenheil übergeben hatten. Er verzichtet auf seine Rechte und gelobt, seine Tochter Lutgard bei Erreichen der Mündigkeit ebenfalls zum Verzicht zu bewegen, widrigenfalls er oder, falls er sich nicht stellt, Ludwig und Albert von Romrod (Rumerod) in Alsfeld Währschaft leisten werden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: G'ozmar' von Storndorf (S'...'ndorph), H'einrich' P'e'fe'r'sakh [?], Siegfried von Altenburg (Alde'.....'), 'Konrad' von Linden und sein Bruder Eckehard, Wigand von Schrecksbach (Screkesbach), '.....', Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herbord von 'Mardor[?]f ('......p'h)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rudolf von Ohmes (Omesa), Wetzel (Wes'ce'l'us'), Eckehard V'arich', Rudolf [!] von G'öringen[?]', S'ieg'f'rie'd Elsecere und sein Bruder N'ikol'au's', Ludwig Calhart, Friedrich Hasc'..'en, D'....', Schwiegersohn Rudolfs von Ohmes, Ludwig 'Elsässer[?], Rüdiger' vor dem Mainzer Tor (ante portam Magunt.), Eckehard Münzer (Monetarius), Siegfried Scowenvoz, Schöffen zu Alsfeld
Vermerke (Urkunde): Zeugen: R'.....', Ludwig und Rudolf '.....', Konrad von Honk'...'en, H'...' von Hattend'orf', '................'.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Alsfeld und die von Romrod.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 458, Erster Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ