Peter Tae*tzsch von Allmannsweiler (Altmannsweyler) und Peter Schmae*ch zu Unterlottenweiler (Underlottenwiler), Pfleger und Träger der Frühmesse zu Unterailingen, die zu Ehren des heiligen Vinzenz und der heiligen Agatha gestiftet ist, beurkunden die mit Einverständnis ihrer Pfleger und Kinder erfolgte Stiftung von jährlich 2 Eimern Wein aus einem Stücke Reben in der Schlatterhalde, die bisher Claus Pertelin von Oberailingen innehatte, zu Ehren des Allmächtigen, der Himmelkönigin und Mutter Maria sowie der Heiligen Vinzenz und Agatha durch Barbara Erhartin, Witwe des Konrad Erhart. Sie sollen dem Frühmesser bzw. dessen Verweser in Unterailingen zukommen, wenn er für ihren verstorbenen Gatten, ihre Kinder und ihre Nachkommen in näher beschriebener Weise jährlich 2 Messen liest. - Sr.: Junker Jörg Leewenn, Reichsuntervogt in Schwaben, auf Bitten der Ausst. Rückvermerk: Barbara Erhart hat zu der Messe Opferwein, Oblaten und Kerzen gestiftet als Einband benutzt; Auschrift: "Protocoll aller angegebner briefen"
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Peter Tae*tzsch von Allmannsweiler (Altmannsweyler) und Peter Schmae*ch zu Unterlottenweiler (Underlottenwiler), Pfleger und Träger der Frühmesse zu Unterailingen, die zu Ehren des heiligen Vinzenz und der heiligen Agatha gestiftet ist, beurkunden die mit Einverständnis ihrer Pfleger und Kinder erfolgte Stiftung von jährlich 2 Eimern Wein aus einem Stücke Reben in der Schlatterhalde, die bisher Claus Pertelin von Oberailingen innehatte, zu Ehren des Allmächtigen, der Himmelkönigin und Mutter Maria sowie der Heiligen Vinzenz und Agatha durch Barbara Erhartin, Witwe des Konrad Erhart. Sie sollen dem Frühmesser bzw. dessen Verweser in Unterailingen zukommen, wenn er für ihren verstorbenen Gatten, ihre Kinder und ihre Nachkommen in näher beschriebener Weise jährlich 2 Messen liest. - Sr.: Junker Jörg Leewenn, Reichsuntervogt in Schwaben, auf Bitten der Ausst. Rückvermerk: Barbara Erhart hat zu der Messe Opferwein, Oblaten und Kerzen gestiftet als Einband benutzt; Auschrift: "Protocoll aller angegebner briefen"
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 136
B 471 U 126a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1500 Februar 21 (auf freytag nechsten nach Sannt Valenntenis tag)
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Besonderheiten: mit Korrekturen [16. Jh.] im Text
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Besonderheiten: mit Korrekturen [16. Jh.] im Text
Erhart, Konrad
Erhartin, Barbara
Leewen, Jörg, Junker, Reichsuntervogt
Pertelin, Claus
Schmae*ch, Peter, Pfleger
Tae*tzsch, Peter, Pfleger
Allmannsweiler : Friedrichshafen FN
Oberailingen : Ailingen, Friedrichshafen FN
Unterailingen : Ailingen, Friedrichshafen FN; Frühmesse
Unterlottenweiler : Ailingen, Friedrichshafen FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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