Gerhardt, Carl (Bestand)
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VI. HA, Nl Gerhardt, C.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Kirchen- und Schulbeamte bzw. -bediente >> Pädagogen
Laufzeit: 1843 - 1899
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1816 - 1899
Lebensdaten des Carl Immanuel Gerhardt
2.10.1816 geboren in Herzberg bei Torgau als Sohn eines Färbereibesitzers und Senators
Besuch des Gymnasiums in Torgau, dann Studium der Mathematik und der Philosophie an der Universität Berlin
1837 Promotion mit der Preisschrift "Explicatio et dijudicatio praecipuorum modorum quibus mathematici fundamenta calculi differentiatis jacere conati sunt"
danach Lehrerexamen
1839 Anstellung als Mathematiklehrer in Salzwedel
1853-1855 Mathematiklehrer am Französischen Gymnasium und an der vereinigten Artillerie- und Ingenieurschule in Berlin,
danach Urlaub und Stipendium für eine wissenschaftliche Reise nach Lausanne, Mailand und Paris
1856 Professor für Mathematik am Eislebener Gymnasium, ab 1876 dort Direktor
1891 Ruhestand
5.5.1899 gestorben in Halle/Saale
verheiratet, mehrere Kinder
Herausgeber der mathematischen und philosophischen Werke von Leibniz, Verfasser der "Geschichte der Mathematik in Deutschland"
Bestandsgeschichte
Der Nachlass Carl Immanuel Gerhardt wurde als Akzession 156/1953 vom Hauptarchiv Berlin (ab 1963 Geheimes Staatsarchiv) gekauft.
Mit Einführung der neuen Tektonik im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz im Jahre 2001 wurde auch dieser Nachlass, der vorher zur Repositur 92 der I. Hauptabteilung gehörte, der neu gebildeten VI. Hauptabteilung, Familienarchive und Nachlässe, zugeordnet.
Die vorliegende Datenbankfassung wurde von der Schreibkraft Frau Waltraud Wehnau unter Anleitung von Frau Archivoberinspektorin Sylvia Rose auf der Grundlage des ursprünglichen Findbuchs erstellt.
Es konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, wer das ursprüngliche Findbuch zum Nachlass angefertigt hat. Findmittel und Bestandsakten geben keine nähere Auskunft.
Der Nachlass ist zu bestellen: VI. HA, Nachlass Carl Immanuel Gerhardt, Nr. #
Der Nachlass ist zu zitieren: GStA PK, VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe, Nachlass Carl Immanuel Gerhardt, Nr. #
Literatur:
ADB Bd. XLIX; NDB Bd. 6; F. Vollheim, Geschichte des Königlichen Gymnasiums zu Eisleben von 1846-1896. Festschrift zur dreihundertfünfzigjährigen Jubelfeier. Eisleben 1896
Berlin, im Mai 2003
Ute Dietsch
Wiss. Archivar
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Gerhardt, C.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1816 - 1899
Lebensdaten des Carl Immanuel Gerhardt
2.10.1816 geboren in Herzberg bei Torgau als Sohn eines Färbereibesitzers und Senators
Besuch des Gymnasiums in Torgau, dann Studium der Mathematik und der Philosophie an der Universität Berlin
1837 Promotion mit der Preisschrift "Explicatio et dijudicatio praecipuorum modorum quibus mathematici fundamenta calculi differentiatis jacere conati sunt"
danach Lehrerexamen
1839 Anstellung als Mathematiklehrer in Salzwedel
1853-1855 Mathematiklehrer am Französischen Gymnasium und an der vereinigten Artillerie- und Ingenieurschule in Berlin,
danach Urlaub und Stipendium für eine wissenschaftliche Reise nach Lausanne, Mailand und Paris
1856 Professor für Mathematik am Eislebener Gymnasium, ab 1876 dort Direktor
1891 Ruhestand
5.5.1899 gestorben in Halle/Saale
verheiratet, mehrere Kinder
Herausgeber der mathematischen und philosophischen Werke von Leibniz, Verfasser der "Geschichte der Mathematik in Deutschland"
Bestandsgeschichte
Der Nachlass Carl Immanuel Gerhardt wurde als Akzession 156/1953 vom Hauptarchiv Berlin (ab 1963 Geheimes Staatsarchiv) gekauft.
Mit Einführung der neuen Tektonik im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz im Jahre 2001 wurde auch dieser Nachlass, der vorher zur Repositur 92 der I. Hauptabteilung gehörte, der neu gebildeten VI. Hauptabteilung, Familienarchive und Nachlässe, zugeordnet.
Die vorliegende Datenbankfassung wurde von der Schreibkraft Frau Waltraud Wehnau unter Anleitung von Frau Archivoberinspektorin Sylvia Rose auf der Grundlage des ursprünglichen Findbuchs erstellt.
Es konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, wer das ursprüngliche Findbuch zum Nachlass angefertigt hat. Findmittel und Bestandsakten geben keine nähere Auskunft.
Der Nachlass ist zu bestellen: VI. HA, Nachlass Carl Immanuel Gerhardt, Nr. #
Der Nachlass ist zu zitieren: GStA PK, VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe, Nachlass Carl Immanuel Gerhardt, Nr. #
Literatur:
ADB Bd. XLIX; NDB Bd. 6; F. Vollheim, Geschichte des Königlichen Gymnasiums zu Eisleben von 1846-1896. Festschrift zur dreihundertfünfzigjährigen Jubelfeier. Eisleben 1896
Berlin, im Mai 2003
Ute Dietsch
Wiss. Archivar
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Gerhardt, C.
Umfang: 0,1 lfm (58 VE); Angaben zum Umfang: 0,1 lfm (58 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ