1473 August 21. Notariatsinstrument: Dietrich Sterneberg, Offizial der Paderborner Kurie, entscheidet einen vor ihn gebrachten Rechtsstreit in Sachen des Priesters Johann Samuel, Klägers und Appellanten, gegen den Knappen Friedrich de Wend, wegen Belehnung mit dem Lehen der hl. Dreikönige an St. Johann vor Lemgo, dahin, dass der Vicearchidiakon des Lemgoer Stuhls übel gesprochen und Kläger appellirt habe, derselbe daher in das gedachte Lehen und dessen Einkünfte einzusetzen sei.
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1473 August 21. Notariatsinstrument: Dietrich Sterneberg, Offizial der Paderborner Kurie, entscheidet einen vor ihn gebrachten Rechtsstreit in Sachen des Priesters Johann Samuel, Klägers und Appellanten, gegen den Knappen Friedrich de Wend, wegen Belehnung mit dem Lehen der hl. Dreikönige an St. Johann vor Lemgo, dahin, dass der Vicearchidiakon des Lemgoer Stuhls übel gesprochen und Kläger appellirt habe, derselbe daher in das gedachte Lehen und dessen Einkünfte einzusetzen sei.
01.01.01 U, U_0648
01.01.01 U [S 1] 01 Urkunden
[S 1] 01 Urkunden >> 01 Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt) - Haupturkundenarchiv >> Urkunden 1451 - 1500
1473.08.21
Schlagwort: Schlichtungen, Vergleiche, Rezesse
Darin: Siehe U 0629, U 0630 und U 0640
Enthält: Ausf., Perg., lat., Sg. angeh.: Dietrich Sterneberg, Official der Paderborner Kurie, Notariatssignet, LR 2459
Darin: Siehe U 0629, U 0630 und U 0640
Enthält: Ausf., Perg., lat., Sg. angeh.: Dietrich Sterneberg, Official der Paderborner Kurie, Notariatssignet, LR 2459
Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt)
Archivale
Edition / Literatur: Gerlach, Archidiakonat, S. 281
Aussteller: Urkundenaussteller: Notare
Aussteller: Urkundenaussteller: Notare
1473
Appellanten
August
Belehnung
Dietrich
Dreikönige
Einkünfte
Friedrich
Johann
Kläger
Klägers
Knappen
Kurie
Lehen
Lemgo
Lemgoer
Notariatsinstrument
Offizial
Paderborner
Priesters
Rechtsstreit
Sachen
Samuel
Sterneberg
Stuhls
Vicearchidiakon
Wend
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ
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