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Die Jesuiten
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Journal des Luxus und der Moden 12 (1797), S. 88: Es kann auch hier nicht von der moralischen Gerechtigkeit eines Stückes die Rede seyn, über dessen Werth oder Unwerth schon seit Jahren entschieden ist. Kurz, es ist auf schauerlichen Effecten gut berechnet. Dieser wurde dießmal durch eine musikalische Episode ausserordentlich verstärkt. Während Manfred in der Jesuitenkirche am Altare knieend betet, läßt sich im Hintergrund der Kirche eine feierliche Messe hören. Hr. C. M. Kranz hatte hierzu einige Theile einer vortrefflichen Messe von Mozart gewählt, die, in vollen Chören mit der größten Präcision aufgeführt, die Illusion ausserordentlich beförderte. Auch bewies die während der ganzen Musik von dem gedrängtvollen Hause beobachtete Stille hinlänglich, daß der hiedurch bezweckte Eindruck vollkommen erreicht wurde. Aber auch von Seiten der Schauspieler wurde nichts vernachläßigt, um diese Darstellung zu einem kunstreichen Ganzen zu verschmelzen.