Der Schultheiß Otto an dem Stege (Stäge) zu Ulm und seine Gemahlin Hedwig übergeben dem Kloster Bebenhausen alle ihre Äcker und Wiesen bei der Stadt Ulm, sowohl eigene als auch Kloster Reichenauer Zinslehen, namentlich ihre Wiese bei Gerlenhofen (Gerlehofen) und die Hertwiese, teils als Schenkung zu einem Seelgerät für sich und ihre Eltern, teils in Kaufweise zu Abtragung ihrer großen Schulden, womit sie dem römischen König Adolf und anderen verpflichtet sind, mit Genehmigung des Königs um 300 Pfund Heller und empfangen sie wieder von dem Kloster um einen jährlichen Zins von 30 Pfund Heller mit der weiteren Verabredung, dass, wenn das Kloster jene Güter in Selbstbau übernehme, es ihnen jährlich 10 Pfund Heller zahle und dass es nach ihrem Tod dieselbe Summe für die Feier ihrer Jahrtage verwende.