Regierung ohne Volk und Land - Marschall Pétain in Sigmaringen 1944/45
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/006 D954014/101
D954014/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/006 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1995
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1995 >> November 1995
1. November 1995
Im April 1944 wurde, die nach der Niederlage 1940 gebildete französische Kollaborationsregierung unter Staatspräsident Marschall Philippe Pétain (24.04.1856-23.07.1951) gegen ihren Willen ins Schloß nach Sigmaringen verfrachtet. Am 17.04.1944 wehte am Sigmaringer Schloß die französische Fahne. Von der neuen "französischen Hauptstadt" sollte die Rückeroberung Frankreichs mit Hilfe der verschiedenen Kollaborationsgruppen betrieben werden. Diese "Regierung" residierte bis April 1945 im Schloß. Am 22.04.1945 besetzten französische Truppen Sigmaringen.
S 2
0:29:50; 0'29
Audio-Visuelle Medien
Benuan, Daniel
Gaubel, Heinz
Moser, Arnulf
Frankreich [F]
Sigmaringen SIG
Archiv: Staatsarchiv Sigmaringen
Nationalsozialismus
Zweiter Weltkrieg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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