Markgraf Johann Georg von Brandenburg, postulierter Admistrator des Hochstifts Straßburg, und Abt Johann Kaspar von Ettenheimmünster schließen mit Jakob von Geroldseck, der über die Vogteidörfer Wittelbach, Dörlinbach, Schweighausen und Ettenheimmünster eine von der Gegenseite bestrittene obrigkeitliche Stellung als vom Reich aufgetragenes Lehen beansprucht, bis zur Klärung der Rechtslage einen vorläufigen Vergleich über die Rechte der Kastenvogtei des Klosters. Die getroffenen Vereinbarungen entsprechen weitgehend denen des Vergleichs von 1579 April 24 (siehe GLA 27 a/224)
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Markgraf Johann Georg von Brandenburg, postulierter Admistrator des Hochstifts Straßburg, und Abt Johann Kaspar von Ettenheimmünster schließen mit Jakob von Geroldseck, der über die Vogteidörfer Wittelbach, Dörlinbach, Schweighausen und Ettenheimmünster eine von der Gegenseite bestrittene obrigkeitliche Stellung als vom Reich aufgetragenes Lehen beansprucht, bis zur Klärung der Rechtslage einen vorläufigen Vergleich über die Rechte der Kastenvogtei des Klosters. Die getroffenen Vereinbarungen entsprechen weitgehend denen des Vergleichs von 1579 April 24 (siehe GLA 27 a/224)
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 27 a Nr. 250
27a/27 Ettenheimmünster - Verträge, 1594 Mai 27
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 27 a Ettenheimmünster
Ettenheimmünster >> Urkunden
1594 Mai 27
Libell 10 Blatt
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Willstätt
Siegler: Graf Ernst von Mansfeld; Jost Reuber, Rat des Domstifts zu Straßburg; Albrecht von Schlieben; Jakob Reble; Hartwig von Stiten, straßburgischer Hofmeister; Johann Peter Bittelbronn, Prokurator des großen Rats zu Straßburg; Jakob Bobhardt genannt Schütz, straßburgischer Fiskalprokurator; Johann Marquart, Vogt zu Münchweier; Jakob von Geroldseck; Graf Eberhard von Tübingen, württembergischer Obervogt auf dem Schwarzwald; Eberhard von Rappoltstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 11 Siegel mit Papier
Siegler: Graf Ernst von Mansfeld; Jost Reuber, Rat des Domstifts zu Straßburg; Albrecht von Schlieben; Jakob Reble; Hartwig von Stiten, straßburgischer Hofmeister; Johann Peter Bittelbronn, Prokurator des großen Rats zu Straßburg; Jakob Bobhardt genannt Schütz, straßburgischer Fiskalprokurator; Johann Marquart, Vogt zu Münchweier; Jakob von Geroldseck; Graf Eberhard von Tübingen, württembergischer Obervogt auf dem Schwarzwald; Eberhard von Rappoltstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 11 Siegel mit Papier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:03 MESZ