Ordnung über die Allmendwälder [bei Schönau im Odenwald], die durch Blicker Landschad von Steinach, Hofmeister, Götz von Adelsheim, Ritter, Philipp Forstmeister, Vogt zu Heidelberg, Hans von Venningen zu Zuzenhausen, Haushofmeister, und Erasmus Münch, Landschreiber zu Heidelberg, beredet und vereinbart wurde. Die Ordnung enthält Bestimmungen u. a. zur Bannlegung der Berge durch Pfalzgraf Friedrich I. (+) und der Wiederzulassung zur Allmende durch Pfalzgraf Philipp; zu den Holzrechten der Klöster Schönau und Neuburg; zum Verbot des Schlagens von Eichenholz durch die Allmendleute, die stattdessen Buchen und anderes Holz schlagen sollen; zur Beholzung und Hege der Wälder durch die Gemeinden der Allmende; zur Zuordnung von Bauholz durch die Schultheißen; zu zugelassenen Holzarten und Regelungen für die Schüsselmacher (schußler), Wagner und Köhler im Allmendbezirk; zum Verbot des Holzverkaufs aus der Allmende; zu Bestrafungen von Übertretungen an der [Schriesheimer] Zent nach Rat des Heidelberger Vogts und Ratschreibers; zur Verpflichtung von Rüge und Anzeige von Übertretungen durch die Allmendleute und die zum Gericht Heiligkreuzsteinach gehörigen Leute; zum Vorbehalt von Änderungen durch den Pfalzgrafen sowie zur Geltung der Ordnung für 10 Jahre.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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