1332 Nov. 13 (decimanona [so!] kal. Decembris) Bischof Wolfram von Würzburg, Beauftragter des Hl. Stuhls, an alle Betroffenen: Durch die wörtlich inserierte Bulle Papst Johannes XXII. vom 18. Juli 1328 [s. U 24] wurde er beauftragt, die Pfarrkirche zu Sindringen (Synderingen) dem Kloster Schöntal (Schonetal) zu unieren. Er inkorporiert, verbindet und uniert daher die derzeit nicht besetzte Pfarrei Sindringen dem Kloster Schöntal. Zeugen: 1) Ernst von Seebach (Sebeche), Propst von Neumünster in Würzburg, 2) Lupold von Bebenburg, Archidiakon der Würzburger Kirche, 3) Mag. Berthold Blumentrost, Kanoniker von St. Johann in Haug vor den Mauern von Würzburg, Arzt des A. (medico nostro), 4) Mag. Konrad, Pfarrer (rector) der Pfarrkirche in Burghausen [bei Arnstein] (Wernburghusen), Frühmesser des A., 5) Wittig [von Bischofsheim], Hofkaplan des A., Kanonikus von Neumünster, und 6) Heinrich, ehemaliger Vogt in Karlstadt (Karlstat) Siegler: der A. Ausf. Perg., lat., besch. mit Textverlust, auf Leinwand aufgezogen - 1 Sg., besch., an rot-gelben Seidenfäden - Rv.: Incorporacio ecclesie in Synderingen Lit.: Rückert, Von der frommen Adelsstiftung S. 36 Anm. 61; - zu Ernst von Seebach und Wittig von Bischofsheim: Wendehorst, Bistum Würzburg 4 S. 300 und S. 478.