Mainz, 1575.12.17. (Richter Valentin Spieß). Johann Lochman, B. zu Walluff, verkauft (auch für Philipp Hamman, B. und Ziegler zu Wiesbaden) dem B. und Bendermeister Hans Lheen und seiner Frau Christina ein Haus gegenüber dem Tempelhof, zinst 9 Albus. Kaufpreis: 200 fl. (je 24 Albus), davon 50 fl. bis Dreikönig, 50 fl. auf Michaeli 1576, Rest in vier Zielen jeweils auf Ostern und Michaeli 1577-78. Die 10 Taler, die der verstorbene Wendel Lochman dem Lorenz Maier, des Käufers Vorfahren, vermacht hat, und die für Lorenzen Kinder verwaltet werden, sollen am letzten Ziel abgezogen werden. Z.: Franz Schreiber, Eisenkrämer, und Theobald Strahm auf der Münz.
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Mainz, 1575.12.17. (Richter Valentin Spieß). Johann Lochman, B. zu Walluff, verkauft (auch für Philipp Hamman, B. und Ziegler zu Wiesbaden) dem B. und Bendermeister Hans Lheen und seiner Frau Christina ein Haus gegenüber dem Tempelhof, zinst 9 Albus. Kaufpreis: 200 fl. (je 24 Albus), davon 50 fl. bis Dreikönig, 50 fl. auf Michaeli 1576, Rest in vier Zielen jeweils auf Ostern und Michaeli 1577-78. Die 10 Taler, die der verstorbene Wendel Lochman dem Lorenz Maier, des Käufers Vorfahren, vermacht hat, und die für Lorenzen Kinder verwaltet werden, sollen am letzten Ziel abgezogen werden. Z.: Franz Schreiber, Eisenkrämer, und Theobald Strahm auf der Münz.
U / 1575 Dezember 17 (in 5 / 6)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
17.12.1575
Stadtgericht Mainz
In 5 / 06, fol. 47 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ