Sammlung Friedrich Middendorff: Kirchenkampf
Vollständigen Titel anzeigen
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 644 Fasc. 1
644 Fasc. 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Einzelne Sammlungen (u.a. von Eberhard Baumann, Gustav W. Heinemann, Birger Forell)
1937
Enthält: Bericht des Pg. und Deutsche Christen-Pfarrers Grünagel (Aachen) an amtliche Stellen über die Behandlung der Kirchenfragen, Anfang 1937; Diverse Unterlagen zur Schulfrage betr. / enth. u.a. ? Schulabstimmung an der Saar, ? Erhaltung der Bekenntnisschule in Schüttorf, ? Das Schulrecht der Reichsverfassung, ? Das preußische Schulrecht, ? Thüringer Lehrplan für den Religionsunterricht, ? Entwicklung der Gemeinschaftsschule in Württemberg, 24.03. - Mitte Okt. 1937; Rundschreiben u.a. ? der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche, ? der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche, ? des Coetus ref. Prediger, ? diverse Rundschreiben, 12.04. - 22.09.1937; Bericht über die Vorgänge in Schüttorf, Pastor Middendorff, April 1937; Korrespondenz u.a. Hans Arends (Rechtsanwalt in Neuenhaus) an den Regierungspräsidenten in Osnabrück betr. Verteidigung von Pfr. Middendorff (Ausweisung aus dem Kreis Bentheim), Pastor D. Hesse (Wuppertal-Elberfeld) an den Kirchenrat in Schüttorf betr. Ausweisung von Pfr. Middendorff, Pfr. Albertz (Berlin) an den Landeskirchenrat (Aurich) und den Kirchenpräsidenten Pfr. Hörn (Nordhorn) betr. Bitte um deren Eintreten für Pfr. Middendorff, Pfr. Middendorff an die Schriftleitung des "Schwarzen Korps" (Berlin) betr. Kritik an einem diffamierenden Artikel gegenüber der Bekennenden Kirche, Landesbruderrat der Bekennenden Kirche (Dresden, gez. Superintendent Hahn) an das Reichs- und Preußische Ministerium des Innern (Berlin) betr. Beschwerde über Eingriffe der Polizei in das kirchliche Leben, 24.04. - 22.10.1937; Auszug aus den Akten der Staatsanwaltschaft Breslau im Fall Bunke (Vorwürfe gegen Rechtsanwalt Bunke und dessen Stellungnahme dazu), Lichtenberg, 02.05.1937; Predigt von Pfr. Martin Niemöller, gehalten am 27.06.1937; Gutachten zur Erklärung des Lutherischen Rates zu den Beschlüssen der altpreußischen Bekenntnissynode zu Halle, gez. Beckmann, Brunner, H. Lutze, Schlier, Wuppertal-Barmen, 29.07.1937; Ausführungen Obendieks (?) (betr. Verkündigungsauftrag der Kirche), Wuppertal-Barmen, 01.10.1937; Zur Rechtssprechung in der Kollektenfrage (Stellungnahme zu einem Aufsatz von Oberregierungsrat Dr. Schmidt in der 'Dt. Justiz' vom 15.10.1937), Rat der Deutschen Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union, gez. Müller, Berlin, o.D.; Zur Ordnung der Visitation der Bekennenden Kirche, N.N., o.D.; Eidesbelehrung, N.N., o.D.; Worte an die Gemeinden, o.D.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:37 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik)
- 08. Sammlungen (Tektonik)
- 08.01. Sachthematische Sammlungen (Tektonik)
- 08.01.01 Sammlungen zum Kirchenkampf (Tektonik)
- Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) (Bestand)
- Einzelne Sammlungen (u.a. von Eberhard Baumann, Gustav W. Heinemann, Birger Forell) (Gliederung)