König Friedrich belehnt auf Bitten des Edlen Gumprecht von Neuenahr, Erbvogtes zu Köln und Herrn zu Alpen, seines Rates, den Junggrafen Philipp von Nassau-Beilstein mit einem Tournosen vom Zoll zu Lahnstein, der vom Reich lehnsrührig ist und den der Edle Philipp von Isenburg, Herr zu Grenzau, des genannten Philipps rechter Oheim, bis zu seinem Tode vom Reiche zu Lehen getragen hat. Junggraf Philipp soll Gumprecht von Neuenahr anstelle des Königs den Lehnseid leisten bis Gott dem König selbst hinauf hilft und Friedrich den Rhein abwärts zieht; dann soll Graf Philipp von Nassau das Lehen vom König selbst empfangen.
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König Friedrich belehnt auf Bitten des Edlen Gumprecht von Neuenahr, Erbvogtes zu Köln und Herrn zu Alpen, seines Rates, den Junggrafen Philipp von Nassau-Beilstein mit einem Tournosen vom Zoll zu Lahnstein, der vom Reich lehnsrührig ist und den der Edle Philipp von Isenburg, Herr zu Grenzau, des genannten Philipps rechter Oheim, bis zu seinem Tode vom Reiche zu Lehen getragen hat. Junggraf Philipp soll Gumprecht von Neuenahr anstelle des Königs den Lehnseid leisten bis Gott dem König selbst hinauf hilft und Friedrich den Rhein abwärts zieht; dann soll Graf Philipp von Nassau das Lehen vom König selbst empfangen.
170 I, U 1172
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1426-1450 >> 1440
1440-05-17
Ausfertigung. Siegel ab; mit den Kanzleivermerken auf dem Umbug rechts: Ad mandatum domini regis Hermannus Hecht und rückseitig: registrata Jacobus Widerl
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. Wien an eritag nach dem heiligen Phingstag
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:06 MESZ