Cäcilia (Sicilia) Liebhartin, Witwe des Veit Heininger, Michel Heininger und Kaspar Pletzger, Bürger zu [Schwäbisch] Gmünd, Veit Heininger zu Unterkochen, Jakob Heininger und Lienhard Schad, Bürger zu Dinkelsbühl, alle im eigenen Namen, ferner Hans Reiß und Wolf Preunlin, [beide] des Rats, Pfleger der Kinder des + Veit Heininger und seiner ersten Ehefrau Margret Kellerin, sowie Franz Preunlin, Bastion Bacher, [beide] des Rats, und Rochius Meulin, Bürger zu [Schwäbisch] Gmünd, Pfleger der Kinder des + Veit Heininger und seiner zweiten Ehefrau Cäcilia Liehartin, im Namen ihrer Pflegkinder verkaufen Konrad Thawer, Bürger zu [Schwäbisch] Gmünd, um 1.600 fl Gmünder Währung (der Stat Werung) des + Veit Heinger vorderes und hinteres Haus [zu Schwäbisch Gmünd] in gen. Lage samt Scheuer, Hof und Garten. Die Häuser sind mit folgenden Gerechtigkeiten begabt: 1) Bei einer eventuellen Erweiterung des Arenhauses haben Pfleger und Meister des Spitals sich altem Herkommen nach nicht nach dem eingeschweiften Mäuerchen, sondern nach der Flucht des gen. Hauses (nach deß Hauses Dach unnd Baws) zu richten. 2) Veit Ennßlin und die Bewohner seines Hauses dürfen aus ihren Fenstern, die auf den verkauften Garten herausgehen, weder Sauberes noch Unsauberes schütten oder werfen und weder Wäsche zum Trocknen (zu tricknen) noch anderes heraushängen sowie Fenster und Läden nicht vergrößern. 3) Der Inhaber des verkauften Hauses darf seinen Mist an Veit Ennßlins Haus legen. - 900 fl der Kaufsumme wurden bar bezahlt, auf den Rest wurde ein Schuldbrief ausgestellt. Die A. versprechen Fertigung und Gewere über Jahr und Tag nach dem Recht der Stadt [Schwäbisch] Gmünd.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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