Rauers, Friedrich (Bestand)
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7.19
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 7. Nichtamtliche Überlieferung >> 7.1. Nachlässe von Einzelpersonen und Familien >> Nachlässe P - R
1895-1945
Enthält: Tätigkeit in der Schifffahrtsabteilung beim Chef des Feldeisenbahnwesens 1917-1918 - Manuskripte zu eigenen Veröffentlichungen - Sammlungen zur Verkehrsgeschichte, insbesondere Schifffahrt und Frachtfuhrwesen, Handelsstraßen, Gaststätten, und Handelsgeschichte, insbesondere Börsen, Märkte und Messen, sowie zur Rechts- und Kultsymbolik und Volkskunde - Postkarten, Stiche, Fotografien u. a. Abbildungen (ca. 40 000 Stock) - Geschäftspapiere der Speditionsfirma Friedrich Neukirch von ca. 1820-1860 und des Tabak- und Zigarrenfabrikanten Johann Friedrich Huck 1840-1850
Geschichte des Bestandsbildners: Friedrich Rauers (3.8.1879 in Bremen - 12.3.1954 in Tübingen) machte sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in Heidelberg, Tübingen und Göttingen einen Namen mit Arbeiten zur Bremer Wirtschaftsgeschichte. 1913 Promotion, danach berufliche Tätigkeit im Statistischen Amt in Bremen. Nach einer Tätigkeit an Hamburger Forschungsinstituten ging er 1916 an das Institut für Seeverkehr und Weltwirtschaft in Kiel. 1917 zur Artillerie eingezogen, wurde er der Schifffahrtsabteilung des Feldeisenbahnwesens zugeteilt. 1920 erfolgte der Wechsel ins Reichsarchiv Potsdam. Während dieser Zeit etablierte er ein Rathenau-Archiv. Nach der Entlassung (1934) lebte er als Privatgelehrter zunächst in Berlin, später in Tübingen.
Bestandsgeschichte: Der Nachlass von Friedrich Rauers setzt sich schwerpunktmäßig aus seinen Bild- und Dokumentensammlungen, seinen Manuskripten und Kladden, seiner Arbeitsbibliothek und seinem graphischen Werk zusammen. Es wurde 1952 geregelt, dass die Sammlung Rauers nach dessen Tod ins Staatsarchiv Bremen verbracht werden soll.
Laut Schenkungsvertrag soll die Sammlung "ihren Zwecken entsprechend gepflegt" werden; Kassationen beschränkten sich deswegen auch nur auf Doppel- oder Mehrfachausführungen von Drucksachen. Die Postkarten wurden aus Gründen der Bestandserhaltung und Erschließung in die Bildsammlung überführt. Kleinere Teile der Postkartensammlung wurden an andere Einrichtungen abgegeben.
Geschichte des Bestandsbildners: Friedrich Rauers (3.8.1879 in Bremen - 12.3.1954 in Tübingen) machte sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in Heidelberg, Tübingen und Göttingen einen Namen mit Arbeiten zur Bremer Wirtschaftsgeschichte. 1913 Promotion, danach berufliche Tätigkeit im Statistischen Amt in Bremen. Nach einer Tätigkeit an Hamburger Forschungsinstituten ging er 1916 an das Institut für Seeverkehr und Weltwirtschaft in Kiel. 1917 zur Artillerie eingezogen, wurde er der Schifffahrtsabteilung des Feldeisenbahnwesens zugeteilt. 1920 erfolgte der Wechsel ins Reichsarchiv Potsdam. Während dieser Zeit etablierte er ein Rathenau-Archiv. Nach der Entlassung (1934) lebte er als Privatgelehrter zunächst in Berlin, später in Tübingen.
Bestandsgeschichte: Der Nachlass von Friedrich Rauers setzt sich schwerpunktmäßig aus seinen Bild- und Dokumentensammlungen, seinen Manuskripten und Kladden, seiner Arbeitsbibliothek und seinem graphischen Werk zusammen. Es wurde 1952 geregelt, dass die Sammlung Rauers nach dessen Tod ins Staatsarchiv Bremen verbracht werden soll.
Laut Schenkungsvertrag soll die Sammlung "ihren Zwecken entsprechend gepflegt" werden; Kassationen beschränkten sich deswegen auch nur auf Doppel- oder Mehrfachausführungen von Drucksachen. Die Postkarten wurden aus Gründen der Bestandserhaltung und Erschließung in die Bildsammlung überführt. Kleinere Teile der Postkartensammlung wurden an andere Einrichtungen abgegeben.
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Bestand
Literatur: Friedrich Rauers, 70 Jahre. Ein Leben zwischen zwei Zeiten, Bremen 1949; Friedrich Prüser, Friedrich Rauers, in: Bremische Biographie 1912-1962, Bremen 1969, S. 399-400.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ