Musikangelegenheiten (Allgemeines, Gutachten, staatliche Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern, Unterrichtserlaubnisschein u.a.)
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PrAdK 1144
PrAdK 2.1/074
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1926 - 1927
Enthält: Behandlung der Angelegenheit der Ausländerkonkurrenz im Musikgewerbe, besonders von Jazzband- und Zigeunerkapellen, Resolution des "Reichs-Kartells Deutscher Berufsmusiker-Verbände" betr. Forderung nach gesetzlichem Schutz gegen Ausländerkonkurrenz und vor Nebenberuflern (Beamte und Konfektionäre; Bl. 196-206). Denkschrift des Reichsverbandes Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer zum Preußischen Erlaß zum Privatmusikunterrichtswesen (Druck, Bl. 187-190). Gutachten zur Errichtung von Privatschulen, Seminaren; Unterstützungsanträge. Anträge, Korrespondenz und Gutachten zur staatlichen Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern sowie zur Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins, Bearbeitung von Beschwerden. Gutachten und Stellungnahmen zum Privatmusikunterricht (Bl. 112f.). Leo Kestenberg, "Die Aufgaben des Staates auf dem Gebiete des Privatmusikunterrichts", in "Deutsche Tonkünstler-Zeitung" Nr. 426, 5. Mai 1926 (Bl. 79f.). Änderungsvorschläge der Akademie zum Privatmusiklehrer-Erlaß (Bl. 78). "Der private Musikunterricht unter staatlicher Kontrolle", "Berliner Zeitung", 11. Juni 1925 (Bl. 75). Gutachten und Stellungnahmen: Kahn und v. Baußnern über Kompositionen von Anna Teichmüller (Bl. 96-101); Thiel und Schünemann zum Antrag der Gesanggemeinschaft Rosebery d'Arguto um Anerkennung der Gemeinnützigkeit (Bl. 89-92); Thiel zu einer Denkschrift von Ludwig Heß zur Behandlung der Kinderstimme; W. Moede und der Senat zu einer Studie von Kurt Johnen, "Neue Wege zur Energetik des Klavierspiels" (Bl. 67-70); Willy Hess, Karl Klingler und Gustav Havemann über den Geigenbauer Joseph Busch (Bl. 40-50); zu Bungard-Wasem (Bl. 37-39); Thiel und v. Baußnern über ein Lehrbuch für Theorie von Eduard Gelbart (Bl. 1-5). Frage eines Vortrags über die Einrichtung einer Normalstimmung bei der Internationalen Musikausstellung in Genf (Bl. 180-183). Ausschnitt aus dem "Berliner Tageblatt", 3. Mai 1927 zur "Musikausstellung in Genf" (Bl. 121). Briefwechsel mit der Firma M. Welte aus Freiburg wegen eines Konzerts mit mechanischen Musikvorträgen Hindemiths (Bl. 118f.). Programm eines an der Akademie für Kirchen- und Schulmusik stattfindenden Kongresses für Kirchenmusik (Bl. 108f.). Bericht von deutschen Botschaften oder Gesandtschaften über: Beethoven-Hundertjahrfeier in Tokio (Bl. 24-29); dänisches Konzert in Kiel (Bl. 21-23); Konzert des Berliner Philharmonischen Orchesters in Brünn unter der Leitung von Furtwängler (Bl. 17-20), Konzert der Berliner Akademischen Orchestervereinigung in Danzig (Bl. 15f.). Bericht der Staatsbibliothek zu ihrer Beteiligung an der Internationalen Musikausstellung in Genf (Bl. 11-14). Berichte zur Konzertreise des Philharmonischen Orchesters in der Schweiz (Bl. 8-10). Enth. u.a.: Leo Kestenberg, "Privatunterricht in der Musik. Amtliche Bestimmungen" (Broschüre, Bl. 211). Denkschrift der Akademie über die Entwicklung der staatlichen Bildungsanstalten Preußens (Bl. 122-170). Protokolle der Sitzungen des Senats und der Genossenschaft, Sektion für Musik: 27. Dez. 1926, 13. Jan. 1927, 23. März 1927, 28. Apr. 1927, 16. Juni 1927 (Bl. 207-210, 104-107, 71, vgl. PrAdK 1228).
211 Bl. Microfilm/-fiche: 1144
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17 - Bd. 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:01 MEZ