Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Grafen Georg und Christoph (Brüdern), Albrecht und Philipp. Abschriften (Z.T. aus der sächsischen Kanzlei.) von Protokollen, Abschieden, Denkschriften, Instruktionen. Niederschriften von Antworten auf mündliche Werbungen. Notizen
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3, 2145
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.67 Mansfeld
1542-1545
Enthält: 1542 November. Bitte der Grafen Georg und Christoph, sie in den Erbstreitigkeiten zwischen ihrem Vater Graf Gebhard und ihrem Vetter, dem Grafen Albrecht, wegen ihrer Erbgüter gemeinsam mit Herzog Moritz von Sachsen zu schützen
Enthält: 1543 Januar - April. Das durch den Herzog Moritz veranlaßte Abkommen zu Dresden (vom 15. Januar) zwischen dem Grafen Albrecht und den Grafen Philipp und Hans Georg für sich und in Vormundschaft der übrigen Grafen. Erwiderung der Grafen auf den Abschied und daran anschließender Briefwechsel mit dem Herzog, der den Grafen Albrecht wegen Störung des Bergwerksbetriebes im Großen Holz (entgegen dem Abschied) als Lehnsherr zur Rechenschaft zieht
Enthält: April. Verhandlungen der Gläubiger des Grafen Gebhard zu Quedlinburg, ihre Auseinandersetzungen mit dem Grafen Albrecht als dem Hauptgläubiger
Enthält: Mai. Graf Albrecht sendet seinen Sohn Volrad in der Streitsache mit den übrigen Grafen zu dem Landgrafen, der den Herzog Moritz bitten will, noch einen gütlichen oder doch einen Rechtstag anzuberaumen
Enthält: Juni. Gründe des Grafen Albrecht, weshalb er den Dresdener Abschied nicht annehmen kann
Enthält: Oktober, November. Verhaftung des Grafen durch Herzog Moritz und Vermittlung Kursachsens und Hessens. Widerspruch des Grafen gegen ein injuriöses Schreiben Georgs v. Carlowitz in der Sache. Vermittlung des Landgrafen
Enthält: 1544 April - Juni. Vermittlung des Erzbischofs Hermann von Köln und des Landgrafen in dem Streite zwischen Graf Albrecht und den übrigen Mansfelder Grafen. Graf Arnolds von Manderscheid und Johann Keudels Verhandlungen mit den Parteien (1. Juni)
Enthält: November. Ratifikation der Verkaufsurkunde über 16000 fl. durch den Grafen Philipp
Enthält: 1545 Mai. Weitere Vermittlung des Landgrafen in der Sache zwischen dem Grafen Albrecht und Herzog Moritz. Sendung des Wolf Treusch an jenen. Seine Rechtfertigung (angebliche Behinderung des Herzogs im Erwerb der Stifter Magdeburg und Halberstadt, verweigerte Erfüllung eines Abkommens, Unterstützung der Äbtissin von Quedlinburg gegen den Herzog, das 'große Gehölz')
Enthält: 1543 Januar - April. Das durch den Herzog Moritz veranlaßte Abkommen zu Dresden (vom 15. Januar) zwischen dem Grafen Albrecht und den Grafen Philipp und Hans Georg für sich und in Vormundschaft der übrigen Grafen. Erwiderung der Grafen auf den Abschied und daran anschließender Briefwechsel mit dem Herzog, der den Grafen Albrecht wegen Störung des Bergwerksbetriebes im Großen Holz (entgegen dem Abschied) als Lehnsherr zur Rechenschaft zieht
Enthält: April. Verhandlungen der Gläubiger des Grafen Gebhard zu Quedlinburg, ihre Auseinandersetzungen mit dem Grafen Albrecht als dem Hauptgläubiger
Enthält: Mai. Graf Albrecht sendet seinen Sohn Volrad in der Streitsache mit den übrigen Grafen zu dem Landgrafen, der den Herzog Moritz bitten will, noch einen gütlichen oder doch einen Rechtstag anzuberaumen
Enthält: Juni. Gründe des Grafen Albrecht, weshalb er den Dresdener Abschied nicht annehmen kann
Enthält: Oktober, November. Verhaftung des Grafen durch Herzog Moritz und Vermittlung Kursachsens und Hessens. Widerspruch des Grafen gegen ein injuriöses Schreiben Georgs v. Carlowitz in der Sache. Vermittlung des Landgrafen
Enthält: 1544 April - Juni. Vermittlung des Erzbischofs Hermann von Köln und des Landgrafen in dem Streite zwischen Graf Albrecht und den übrigen Mansfelder Grafen. Graf Arnolds von Manderscheid und Johann Keudels Verhandlungen mit den Parteien (1. Juni)
Enthält: November. Ratifikation der Verkaufsurkunde über 16000 fl. durch den Grafen Philipp
Enthält: 1545 Mai. Weitere Vermittlung des Landgrafen in der Sache zwischen dem Grafen Albrecht und Herzog Moritz. Sendung des Wolf Treusch an jenen. Seine Rechtfertigung (angebliche Behinderung des Herzogs im Erwerb der Stifter Magdeburg und Halberstadt, verweigerte Erfüllung eines Abkommens, Unterstützung der Äbtissin von Quedlinburg gegen den Herzog, das 'große Gehölz')
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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