Begräbnisstätten der Familie Ebner (2)
Vollständigen Titel anzeigen
E 56/VI Nr. 718
E 56/VI Ebner/Genealogische Sammlung
Ebner/Genealogische Sammlung
1523 - 1954
Zwei Kladden mit Abschriften der Belegungslisten der Gräber Johannisfriedhof Nr. E 325 - Familiengruft -, Nr. 1121, Nr. 1168 und Nr. (E) 62, sowie Rochusfriedhof Nr. 517 (vgl. E 56/VI Nr. 717).
Darin u.a.:
Skizzen mit Belegung von E 325.
Darin S. 11: Wilh. Christoph Sigmund Ferdinand Ebner v. E., Sek. Lt. im 7. Inf. Rgt. Prinz Leopold zu Bayreuth, geb. 1850, gest. 1877 Mai 14 zu Bayreuth - dabei der Vermerk: hat sich erschossen! (s. Nr. 531).
Lose Beilagen, darunter auch tagebuchartige Notiz zum Mord an Walther Rathenau.
Die Familiengruft wurde zuletzt 1940 geräumt.
Eine lose Beilage von besonderer Bedeutung:
ca. 1914: Bleistiftzeichnung (10,7 x 22,2 cm Blattgröße). Kopie einer Zeichnung, die signiert war: Wilder gez. 1853. Oben die Allianzwappen Ebner und Derrer 1523 (= Matthes III. Ebner und Helena, geb. Derrer), darunter in zwei konzentrischen Kreisen: PICKEL'SCHES | BEGRÄBNISS | 1849. Verweis auf Grab Nr. 517 auf dem Rochuskirchhof. Unterhalb Querstrich, darunter: Kopie vom Original bei | Wolfram Frh. Ebner von Eschenbach und darunter: Detektiv Meyer III | behändigt & erst nach 3 Jahren 20/VI/17 zurückerhalten. (s. Bemerkungen).
1953/54: Renovierung des Familiengrabmals:
Briefumschlag der Firma Eckstein & Leikauf, Rosstal - Nürnberg, adressiert an Dr. (Walter) v. Ebner, Ziegelstein. Rückseitig rohe Bleistiftzeichnung mit Ansicht der Stirnseite des Grabsteins der Familiengruft, dahinter aufrecht stehend das Epitaph für Jobst Wilhelm III. Ebner angedeutet.
Undatiert (sicher 1953): Handschriftlicher Bericht über die Schäden am Grab. So ist das Ebnerwappen der Giebelzone heruntergefallen, die Blechbedachung des Giebels muss ersetzt werden. Ausbesserungsarbeiten am portalartigen Aufbau, am Gitter, hinter dem das Epitaph steht. Der davor liegende Stein muss entmoost werden. Darin auch flüchtige Skizze der Anlage.
1954: Diverse Rechnungen, darunter:
1954 Mai 19 (mit Durchschlag): Rechnung der Firma Eckstein & Leikauf für Dr. v. Ebner.
Berechnet werden folgende Arbeiten: "Grabdenkmal an Ihrer Familiengruft im Johannisfriedhof in Nürnberg abgetragen, angefallenen Schutt abgefahren" sowie " Familienwappen auf dem neuen liegenden Grabstein angebracht einschließlich Anfuhr des Wappens und des benötigten Materials".
Auf einem Durchschlag der Stempel der Zinngießerei Albert Hörmann, Nürnberg, Paulstr. 6, erkennbar.
Darin u.a.:
Skizzen mit Belegung von E 325.
Darin S. 11: Wilh. Christoph Sigmund Ferdinand Ebner v. E., Sek. Lt. im 7. Inf. Rgt. Prinz Leopold zu Bayreuth, geb. 1850, gest. 1877 Mai 14 zu Bayreuth - dabei der Vermerk: hat sich erschossen! (s. Nr. 531).
Lose Beilagen, darunter auch tagebuchartige Notiz zum Mord an Walther Rathenau.
Die Familiengruft wurde zuletzt 1940 geräumt.
Eine lose Beilage von besonderer Bedeutung:
ca. 1914: Bleistiftzeichnung (10,7 x 22,2 cm Blattgröße). Kopie einer Zeichnung, die signiert war: Wilder gez. 1853. Oben die Allianzwappen Ebner und Derrer 1523 (= Matthes III. Ebner und Helena, geb. Derrer), darunter in zwei konzentrischen Kreisen: PICKEL'SCHES | BEGRÄBNISS | 1849. Verweis auf Grab Nr. 517 auf dem Rochuskirchhof. Unterhalb Querstrich, darunter: Kopie vom Original bei | Wolfram Frh. Ebner von Eschenbach und darunter: Detektiv Meyer III | behändigt & erst nach 3 Jahren 20/VI/17 zurückerhalten. (s. Bemerkungen).
1953/54: Renovierung des Familiengrabmals:
Briefumschlag der Firma Eckstein & Leikauf, Rosstal - Nürnberg, adressiert an Dr. (Walter) v. Ebner, Ziegelstein. Rückseitig rohe Bleistiftzeichnung mit Ansicht der Stirnseite des Grabsteins der Familiengruft, dahinter aufrecht stehend das Epitaph für Jobst Wilhelm III. Ebner angedeutet.
Undatiert (sicher 1953): Handschriftlicher Bericht über die Schäden am Grab. So ist das Ebnerwappen der Giebelzone heruntergefallen, die Blechbedachung des Giebels muss ersetzt werden. Ausbesserungsarbeiten am portalartigen Aufbau, am Gitter, hinter dem das Epitaph steht. Der davor liegende Stein muss entmoost werden. Darin auch flüchtige Skizze der Anlage.
1954: Diverse Rechnungen, darunter:
1954 Mai 19 (mit Durchschlag): Rechnung der Firma Eckstein & Leikauf für Dr. v. Ebner.
Berechnet werden folgende Arbeiten: "Grabdenkmal an Ihrer Familiengruft im Johannisfriedhof in Nürnberg abgetragen, angefallenen Schutt abgefahren" sowie " Familienwappen auf dem neuen liegenden Grabstein angebracht einschließlich Anfuhr des Wappens und des benötigten Materials".
Auf einem Durchschlag der Stempel der Zinngießerei Albert Hörmann, Nürnberg, Paulstr. 6, erkennbar.
Archivale
Indexbegriff Person: Ebner, Ferdinand = Wilhelm Christoph Sigmund Ferdinand
Indexbegriff Person: Ebner, Helena (geb. Derrer, Ehefrau Mathes)
Indexbegriff Person: Ebner, Jobst Wilhelm III.
Indexbegriff Person: Ebner, Karl Theodor Alfred Sigmund Wolfram Wilhelm = Wolfram
Indexbegriff Person: Ebner, Mathes III.
Indexbegriff Person: Ebner, Walter Dr.
Indexbegriff Person: Ebner, Wilhelm Christoph Sigmund Ferdinand = Ferdinand
Indexbegriff Person: Ebner, Wolfram = Karl Theodor Alfred Sigmund Wolfram Wilhelm
Indexbegriff Person: Hörmann, Albert
Indexbegriff Person: Meyer, N
Indexbegriff Person: Meyer III, N
Indexbegriff Person: Pickel, Familie
Indexbegriff Person: Rathenau, Walther
Indexbegriff Person: Wilder, Georg Christoph
Indexbegriff Person: Wilder = Georg Christoph Wilder
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Genealogische Forschungen zur Fam. Ebner
Indexbegriff Person: Ebner, Helena (geb. Derrer, Ehefrau Mathes)
Indexbegriff Person: Ebner, Jobst Wilhelm III.
Indexbegriff Person: Ebner, Karl Theodor Alfred Sigmund Wolfram Wilhelm = Wolfram
Indexbegriff Person: Ebner, Mathes III.
Indexbegriff Person: Ebner, Walter Dr.
Indexbegriff Person: Ebner, Wilhelm Christoph Sigmund Ferdinand = Ferdinand
Indexbegriff Person: Ebner, Wolfram = Karl Theodor Alfred Sigmund Wolfram Wilhelm
Indexbegriff Person: Hörmann, Albert
Indexbegriff Person: Meyer, N
Indexbegriff Person: Meyer III, N
Indexbegriff Person: Pickel, Familie
Indexbegriff Person: Rathenau, Walther
Indexbegriff Person: Wilder, Georg Christoph
Indexbegriff Person: Wilder = Georg Christoph Wilder
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Genealogische Forschungen zur Fam. Ebner
Bayreuth
Johannisfriedhof, Ebner'sche Gruft = Grab Nr. E 352
Johannisfriedhof, Grab Nr. 1121
Johannisfriedhof, Grab Nr. 1168
Johannisfriedhof, Grab Nr. E 352
Johannisfriedhof, Grab Nr. E 62
Paulstr. 6
Rochusfriedhof, Grab Nr. 517
Roßtal
Ziegelstein
Eckstein & Leikauf
Baufirma
Zinngießerei
Kladde
Grab
Gruft
Familiengruft Ebner
Skizze
Belegungsplan
Tagebuch
Mord
Gruft Räumung
Grufträumung
Epitaph
Detektiv
Rückgabe
Kopie Wilder
Renovierung
Schadensbericht
Wappen, Ebner
Wappen herabgefallen
Giebel
Blechdach, schadhaft
Portal
Gitter
Moosbewuchs
Entmoosen
Rechnung
Grabstein
Selbstmord
Sekondeleutnant
Infanterie-Regiment, 7. - Prinz Leopold
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ