Heinrich Egen Bürger zu Miltenberg und Hille, seine eheliche Wirtin, verschreiben ihrer Enkelin (Dyther) Katherin, ihres Eidams des langen Gebhart Tochter, Klosterjungfrau zu Himmelthal, vier Pfund Gülten von Gütern in der Dorfgemarkung Eichenbühl (Eychinbuhil). Hiervon gibt Cuntz Isengrin ein Pfund von fünf Morgen Acker, nämlich von einem "uff der Rödin und uff der Hanchheckin", einem hinter dem genannten Dorf, einem in dem Tal, sodann von einem Morgen, den sogenannten Weizackir, endlich von einem Morgen "by dem Bruchfurd" und auf der Hofraite zwischen Engilhart und Metzin Kinde in dem Hove. Heintz Reinhart gibt zehn ß von dem Acker uf dem Lutrich und von einem darunter liegenden unterhalb des Weges, sodann von der Wiese im Bodem. Weitere zehn ß gibt derselbe von einer Wiese oben an der Richenwernherin Wiese im Bruche. Von Gärten gibt Hans Lobelin 60 h, Keseman 60 h, Kalsovin 60 h, Hille Metzin Tochter in der Gassin fünf ß, Johann Kolbe vier ß, Hygerin 20 h, Ebirlin Becker fünf ß. Herman Gutkorn zu Miltenberg gibt zehn ß von einer Hofstatt bi dem Fare auswendig Stozlins Turm. Von den gesamten vier Pfund fallen bei Tod der Empfängerin zwei an die Testanten und ihre Erben zurück, zwei Pfund verfallen dem Konvent des Klosters Himmelthal.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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