Vermischte Ausgaben der Gemeinden im Oberamt Reutlingen
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 49 a Bü 189
Bund Nr. 197
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 49 a Kommunverwaltung: Spezialia
Kommunverwaltung: Spezialia >> Oberamt Reutlingen
1806-1817
Enthält u.a.: Bestreitung der Kosten von Plenar-Amtsversammlungen und Deputationen durch die Amtspflege; Anschaffung des Richter'schen Eidformular-Buches und sonstiger Schriften beim Oberamt; kurzfristige Entnahme von Geldern bei der örtlichen Heiligenpflege zur Deckung laufender Ausgaben durch die Gemeinde Pfullingen; Rekrutierungen incl. medizinischer Untersuchung und sonstige Militärkosten (verschiedene Orte); Kosten der aus Anlaß der Verleihung des Titels "Gute Stadt" vom Magistrat zu Reutlingen veranstalteten Festlichkeiten; vereinzelte Bausachen; Prozeßkosten der Stadt Pfullingen; Fertigung von Grundrissen der Sennerei-Höfe Altenburg und Gaisbühl durch den Geometer Flammer zu Reutlingen; Einrichtung der Bürgermeisteramtsregistratur in Gomaringen; Zahlung einer Ergötzlichkeit an die Bürger von Unterhausen aus Anlaß der Annahme der Kurwürde durch Herzog Friedrich
1 Bü, 2,5 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:48 MEZ