[Lehnrevers 1465 März 30:] 1.) Die Burg Wanfried [Burg auf der Gemarkung der Stadt Wanfried, Werra-Meißner-Kr.] mit allem Zubehör, wie diese der R...
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Urk. 14, 389
A I u, Grafen von Gleichen sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Graffen zu Gleichen, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe G >> Gi-Go >> Gleichen, Grafen von
[nach 1466 Mai 04]
Kopialbuch mit Lehnsreversen und Bestallung
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: [Lehnrevers 1465 März 30:] 1.) Die Burg Wanfried [Burg auf der Gemarkung der Stadt Wanfried, Werra-Meißner-Kr.] mit allem Zubehör, wie diese der Ritter Hermann von Hornsberg innehatte, zu Erbmannlehen; 2.) 50 Mark aus der landgräflichen Kammer, die mit 1.000 Gulden ablösbar sind, zu Erbmannlehen. [Lehnsrevers 1466 Januar 01:] Burg und Amt Bilstein [Burg auf der Gemarkung Albungen, Stadt Eschwege, Werra-Meißner-Kr.]. [Lehnsrevers 1466 Mai 04:] 2.600 rheinische gute Gulden, zahlbar jährlich an Michaelis in Raten von 200 Gulden, aus den Einkünften des Amts Bilstein. Der Ehefrau des 1465 Belehnten, Agnes, wird der Nießbrauch der Einkünfte nach dem Tod des Belehnten eingeräumt, sollten keine Leibeserben vorhanden sein. [Bestallung 1464 April 23:] Ein noch zu bestimmendes Amt mit Einkünften von 450 Gulden, Ersatz reisigen Schadens und weitere Einkünfte für den Zeitraum von fünf Jahren, beginnend mit dem kommenden Tag Johannes Baptista [1464 Juni 24].
Belehnte/r: [Lehnsrevers 1465 März 30:] Erwin Graf von Gleichen, Herr zu Blankenhain und Schauenforst für sich und seinen Bruder Ernst; [Lehnsrevers 1466 Januar 01:] Erwin Graf von Gleichen, Herr zu Blankenhain und Schauenforst; [Lehnsrevers 1466 Mai 04:] Erwin Graf von Gleichen, Herr zu Blankenhain und Schauenforst; [Bestallung 1464 April 23:] Johann (Hans) Graf von Honstein, Herr zu Heldrungen und zu Dahme.
Es handelt sich hierbei um ein Kopialbuch [Papierlibell], sicher angelegt im 15. Jahrhundert, vielleicht kurz nach 1466 Mai 04, das Kopien von drei Lehnsreversen der Grafen von Gleichen und eine Bestallung für den Grafen Johann von Honstein [Hohnstein] enthält.
Es handelt sich hierbei um ein Kopialbuch [Papierlibell], sicher angelegt im 15. Jahrhundert, vielleicht kurz nach 1466 Mai 04, das Kopien von drei Lehnsreversen der Grafen von Gleichen und eine Bestallung für den Grafen Johann von Honstein [Hohnstein] enthält.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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