36. Infanterie-Division / 36. Grenadier-Division / 36. Volks-Grenadier-Division (Bestand)
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BArch RH 26-36
call number: RH 26-36
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen >> Infanterie-Divisionen
1937-1944
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 5, Seite 53-55, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
36. Infanterie-Division
(WK XII, E 87 Wiesbaden)
*1.10.1936 in Kaiserslautern; 26.8.1939 mobil mit
Inf. Rgt. 70 Homburg I.-III.
Inf. Rgt. 87 Wiesbaden I.-III.
Inf. Rgt. 118 Kaiserslautern I.-III.
Art. Rgt. 36 Kaiserslautern I.-III. mit I./Art. Rgt. 72
Div. Einheiten 36
Feb. 1940 Abgabe von Stab Inf. Rgt. 118 und II./87 an Inf. Rgt. 516 (295. ID) der 8. Welle, wurde ersetzt.
36. Infanterie-Division (mot.)
Am 1.11.1940 (bis zum 1.5.1941) Umwandlung der Div. in die 36. Inf. Div. (mot.) unter Abgabe von Inf. Rgt. 70 an die 111. ID mit II./Art. Rgt. 36 (als II./117); III./Art. Rgt. 36 wurde II.; neue III./36 aus I./72; das Kradsch. Btl. 36 wurde aus MG-Btl. 11 gebildet; bespannte Trosse zur 126. ID.
Inf. Rgt. (mot.) 87 I.-III.
Inf. Rgt. (mot.) 118 I.-III.
Kradsch. Btl. 36 (aus MG-Btl. 11)
Art. Rgt. (mot.) 36 I.-III.
Div. Einheiten 36
Die in der FpÜ Sommer 1943 verzeichnete Umbenennung der Division in 36. Panzergrenadier-Div. und der Aufkl. Abt. in Pz. Aufkl. Abt. 136 ist offenbar nichtverwirklicht worden, denn schon am 27. März wurde die Entmotorisierung der Div. vom AHA angeordnet (am 1.5.1943 durchgeführt), und seit Juni 1943 erscheint sie wieder als 36. Inf. Div.
36. Infanterie-Division
Als drittes Rgt. erhielt die Division am 2.11.1943 die Div. Gruppe 268 und wurde unter Auflösung von III./87 und III./118 und Umbenennung der Aufkl. Abt. 36 in Div. Füs. Btl. (A. A.) in eine Div. neuer Art ungegliedert. Das (mot.) Artillerie-Regiment 36 wurde Heeresartillerie und durch das Art. Rgt. 268 der aufgelösten 268. ID ersetzt.
Gren. Agt. 87 I., II.
Gren. Rgt. 118 I., II.
Div. Gruppe 268 Rgt. Gru. 488, 499
Div. Füs. Btl. (A. A.) 36
Art. Rgt. 268 I.-IV. (IV. aus III./321)
Div. Einheiten 36
Im Juni wurde die Division bei der Heeresgruppe Mitte im Kessel von Bobruisk vernichtet und am 3.8. formell aufgelöst.
36. Grenadier-Division
Neuaufstellung mit Befehl vom 3.8.1944 in Baumholder als Division 30. Welle aus den Resten der alten Division. Die Division sollte am 1.9.1944 einsatzbereit sein, wurde aber erst am 15.9. fertig.
Gren. Rgt. 87 I.-II.
Gren. Rgt. 118 I.-II.
Gren. Rgt. 165 I.-II. (II. Radf. Btl.)
Art. Rgt. 268 I.-IV.
Div. Füs. Kp., Fla-Kp., Pion. Kp., Nachr. Kp. 36, Sturmgesch. Abt. 1036, Versorgungs-Rgt. 36
36. Volks-Grenadier-Division
Am 9.10.1944 wurde die Division in 36. Volks-Gren. Div. umbenannt und auf den Stand der Divisionen 32. Welle gebracht. Sie erhielt also Füs. Btl., Pz. Jäger-Abt. und Nachr. Abt.; sie geriet bei Traunstein/Obb. in amerikanische Gefangenschaft.
Unterstellung:
a) als 36. Inf.Div.
1939
Sept.: 1. Armee; "C"; Westen; Saarpfalz
Okt.: XXIV; 1. Armee; "C"; Westen; Saarpfalz
Dez.: OKH-Reserve; Westen; Saarpfalz
1940
Jan.: OKH-Reserve; Westen; Saarpfalz
Mai/Juni: VII; 16. Armee; "A"; Westen; Luxemburg, Verdun
Juli: XXXVIII; 2. Armee; "C"; Westen; Frankreich
Aug.: XV; 2. Armee; "C"; Westen; Frankreich
Sept.: z. Vfg.; "C"; Westen; Frankreich
Okt.: BdE im WK XII; Heimat
b) als 36. Inf.Div. (mot.)
Nov./Dez.: XXIV; 2. Armee; "C"; Heimat
1941
Jan./März: XXIV; 2. Armee; ,C"; Heimat
Apr.: XXIV; 11. Armee; "C"; Heimat
Mai/Juni: WK XII; 2. Pz.Gru; Heimat
Juli/Sept.: XXXXI; 4. Pz.Gru.; Nord; Osten; Pleskau, Leningrad
Okt./Nov.: XXXXI; 3. Pz.Gru.; Mitte; Osten; Moskau (Kalinin)
Dez.: LVI; 3. Pz.Armee; Mitte; Osten; Klin
1942
Jan.: XXXXI; 3. Pz.Armee; Mitte; Osten; Bor (bei Rshew)
Feb./Juli: XXXXI; 9. Armee; Mitte; Osten; Bor (bei Rshew)
Aug./Nov.: XXXXVI; 9. Armee; Mitte; Osten; Baranowa (Rshew)
Dez.: XXXXVI; 3. Pz.Armee; Mitte; Osten; Baranowa (Rshew)
1943
Jan.: XXXXVI; 3. Pz.Armee; Mitte; Osten; Baranowa (Rshew)
Feb.: XXXXVI; 4. Armee; Mitte; Osten; Baranowa (Rshew)
März: Gollnick; 9. Armee; Mitte; Osten; Dorogobusch
Apr./Mai: in Umbildung; Mitte; Osten; Dorogobusch
c) als 36. Inf. Div.
Juni/Juli: z. Vfg.; Mitte; Osten; Dorogobusch
Aug. (Reste): z. Vfg.; 4. Armee; Mitte; Osten; Orel
Sept.: XXXXI; 9. Armee; Mitte; Osten; Smolensk
Okt./Nov.: LV; 9. Armee; Mitte; Osten; Mogilew
Dez.: XXXV; 9. Armee; Mitte; Osten; Bobruisk
1944
Jan./Juni: XXXXI; 9. Armee; Mitte; Osten; Bobruisk
Juli: Verbleib unbekannt
d) als 36. Gren. Div.
Aug.: in Aufst. BdE
Sept.: LXXXII; 1. Armee; "G"; Westen; Saarpfalz
e) als 36. Volks-Gren.Div.
Okt./Nov.: LXXX; 7. Armee; "B"; Westen; Trier, Südeifel
Dez.: XIII. SS; 1. Armee; "G"; Westen; Saarpfalz
1945
Jan.: z. Vfg.; 1. Armee; "G"; Westen; Saarpfalz
Feb./März: LXXXX; 1. Armee; "G"; Westen; Saarpfalz
Apr.: LXXXII; 7. Armee; "G"; Westen; Bergstraße, Franken
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept.,8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept.,4. Okt.,8. Nov., 3. Dez.
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.), (31.Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2011 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer) und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (so genannte "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 Kriegstagebücher von Divisionen beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind die Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet worden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, waren bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 in die Abteilung Militärarchiv gelangten.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Ausnahmefällen in größerer Zahl überliefert: - 7., 10. und 17. Inf.Div.; diese drei Divisionen waren im Wehrkreis VII (München), bzw. im später (1937) eingerichteten, ebenfalls bayerischen Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet. Für beide Wehrkreise muss etwa Anfang 1941 eine Aktensammelaktion befohlen worden sein, ohne dass hierüber Näheres bekannt geworden wäre. Unbekannt ist auch, wo sich die Aktensammelstelle befand, in der amerikanische Truppen 1945 mehrere tausend Akten von Stäben, Truppenteilen und Dienststellen mit bayerischen Standorten aus der Zeit 1919 bis 1941 erbeuteten. Dieses Schriftgut wurde nach der Rückgabe aufgeteilt; Divisionsakten kamen in die Bestandsgruppe RH 26. Von diesen drei Ausnahmen also abgesehen, ist aus den Vorkriegsjahren praktisch nichts vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1.-6. Division
- März 1963: 7.-18. Division
- Juli 1963: 19.-23. Division
- März 1964: 24.-34. und 73. bis 79. Division
- Juli 1964: 35.-72. und 81. Division
- März 1964: 82.-100. Division
- Sept. 1965: 101.-125. Division
- Mai 1966: 126.-212. und 215.-217. Division
- Juli 1966: 213. Sich. Division
- Dez. 1966: 218.-295. Division
- Mai 1967: 296.-383. Division, 999. le. Afrika-Division, Div. Brandenburg
- Okt. 1967: 384.-719. Division und Division 905
ferner: Div. Dormagen, Inf.Div. Großdeutschland, Sturm-Div. Rhodos,
Div.Gruppe Rossi, Div. von Broich/Div. von Manteuffel
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Infanterie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1-5 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Divisionen 6-9 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1-9, Divisionen 10-21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 65: Divisionen 58-96
- Guide Nr. 66: Divisionen 97-114
- Guide Nr. 67: Divisionen 116-137
- Guide Nr. 68: Divisionen 141-187
- Guide Nr. 69: Divisionen 189-218
- Guide Nr. 70: Divisionen 221-255
- Guide Nr. 71: Divisionen 256-291
- Guide Nr. 72: Divisionen 292-327
- Guide Nr. 73: Divisionen 328-369
- Guide Nr. 74: Divisionen 370-710
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 76: Divisionen 712-719, 999, Pz.Gren.Div. Brandenburg, Sturm-Div.
Rhodos, Div. von Broich/von Manteuffel, Div. Dormagen,
Div.Gruppe Rossi, Pz.Gren.Div. Großdeutschland, Pz.Gren.Div.
Feldherrnhalle
Das Aktenmaterial aus Potsdam bzw. Liegnitz, das etwa 95 bis 98% der Bestände ausmacht, wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat, sowie durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army/Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer.
Die Gliederung des Aktenmaterials ist stets die gleiche:
- Stammtafeln (mit organisationsgeschichtlichen Angaben auch zu den Divisionseinheiten)
- Abteilung Ia (Führungsabteilung; auch Ausbildungsangelegenheiten)
- Abteilung Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- Abteilung IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Abteilung Ib (Quartiermeister) mit den Unterabteilungen
III (Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div.Arzt)
IVc (Div.Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Div.Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB von Mai 1940 bis Dez. 1943.
Ib: KTB von Mitte Feb. bis Apr. 1940 und von Nov. 1940 bis Dez. 1942.
Ic: Tätigkeitsbericht von Mitte Feb. bis Juni 1940 und von Ende Mai 1941 bis Anfang Jan. 1944.
IIa: Tätigkeitsbericht von Feb. bis Apr. 1940.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 26-36/...
36. Infanterie-Division
(WK XII, E 87 Wiesbaden)
*1.10.1936 in Kaiserslautern; 26.8.1939 mobil mit
Inf. Rgt. 70 Homburg I.-III.
Inf. Rgt. 87 Wiesbaden I.-III.
Inf. Rgt. 118 Kaiserslautern I.-III.
Art. Rgt. 36 Kaiserslautern I.-III. mit I./Art. Rgt. 72
Div. Einheiten 36
Feb. 1940 Abgabe von Stab Inf. Rgt. 118 und II./87 an Inf. Rgt. 516 (295. ID) der 8. Welle, wurde ersetzt.
36. Infanterie-Division (mot.)
Am 1.11.1940 (bis zum 1.5.1941) Umwandlung der Div. in die 36. Inf. Div. (mot.) unter Abgabe von Inf. Rgt. 70 an die 111. ID mit II./Art. Rgt. 36 (als II./117); III./Art. Rgt. 36 wurde II.; neue III./36 aus I./72; das Kradsch. Btl. 36 wurde aus MG-Btl. 11 gebildet; bespannte Trosse zur 126. ID.
Inf. Rgt. (mot.) 87 I.-III.
Inf. Rgt. (mot.) 118 I.-III.
Kradsch. Btl. 36 (aus MG-Btl. 11)
Art. Rgt. (mot.) 36 I.-III.
Div. Einheiten 36
Die in der FpÜ Sommer 1943 verzeichnete Umbenennung der Division in 36. Panzergrenadier-Div. und der Aufkl. Abt. in Pz. Aufkl. Abt. 136 ist offenbar nichtverwirklicht worden, denn schon am 27. März wurde die Entmotorisierung der Div. vom AHA angeordnet (am 1.5.1943 durchgeführt), und seit Juni 1943 erscheint sie wieder als 36. Inf. Div.
36. Infanterie-Division
Als drittes Rgt. erhielt die Division am 2.11.1943 die Div. Gruppe 268 und wurde unter Auflösung von III./87 und III./118 und Umbenennung der Aufkl. Abt. 36 in Div. Füs. Btl. (A. A.) in eine Div. neuer Art ungegliedert. Das (mot.) Artillerie-Regiment 36 wurde Heeresartillerie und durch das Art. Rgt. 268 der aufgelösten 268. ID ersetzt.
Gren. Agt. 87 I., II.
Gren. Rgt. 118 I., II.
Div. Gruppe 268 Rgt. Gru. 488, 499
Div. Füs. Btl. (A. A.) 36
Art. Rgt. 268 I.-IV. (IV. aus III./321)
Div. Einheiten 36
Im Juni wurde die Division bei der Heeresgruppe Mitte im Kessel von Bobruisk vernichtet und am 3.8. formell aufgelöst.
36. Grenadier-Division
Neuaufstellung mit Befehl vom 3.8.1944 in Baumholder als Division 30. Welle aus den Resten der alten Division. Die Division sollte am 1.9.1944 einsatzbereit sein, wurde aber erst am 15.9. fertig.
Gren. Rgt. 87 I.-II.
Gren. Rgt. 118 I.-II.
Gren. Rgt. 165 I.-II. (II. Radf. Btl.)
Art. Rgt. 268 I.-IV.
Div. Füs. Kp., Fla-Kp., Pion. Kp., Nachr. Kp. 36, Sturmgesch. Abt. 1036, Versorgungs-Rgt. 36
36. Volks-Grenadier-Division
Am 9.10.1944 wurde die Division in 36. Volks-Gren. Div. umbenannt und auf den Stand der Divisionen 32. Welle gebracht. Sie erhielt also Füs. Btl., Pz. Jäger-Abt. und Nachr. Abt.; sie geriet bei Traunstein/Obb. in amerikanische Gefangenschaft.
Unterstellung:
a) als 36. Inf.Div.
1939
Sept.: 1. Armee; "C"; Westen; Saarpfalz
Okt.: XXIV; 1. Armee; "C"; Westen; Saarpfalz
Dez.: OKH-Reserve; Westen; Saarpfalz
1940
Jan.: OKH-Reserve; Westen; Saarpfalz
Mai/Juni: VII; 16. Armee; "A"; Westen; Luxemburg, Verdun
Juli: XXXVIII; 2. Armee; "C"; Westen; Frankreich
Aug.: XV; 2. Armee; "C"; Westen; Frankreich
Sept.: z. Vfg.; "C"; Westen; Frankreich
Okt.: BdE im WK XII; Heimat
b) als 36. Inf.Div. (mot.)
Nov./Dez.: XXIV; 2. Armee; "C"; Heimat
1941
Jan./März: XXIV; 2. Armee; ,C"; Heimat
Apr.: XXIV; 11. Armee; "C"; Heimat
Mai/Juni: WK XII; 2. Pz.Gru; Heimat
Juli/Sept.: XXXXI; 4. Pz.Gru.; Nord; Osten; Pleskau, Leningrad
Okt./Nov.: XXXXI; 3. Pz.Gru.; Mitte; Osten; Moskau (Kalinin)
Dez.: LVI; 3. Pz.Armee; Mitte; Osten; Klin
1942
Jan.: XXXXI; 3. Pz.Armee; Mitte; Osten; Bor (bei Rshew)
Feb./Juli: XXXXI; 9. Armee; Mitte; Osten; Bor (bei Rshew)
Aug./Nov.: XXXXVI; 9. Armee; Mitte; Osten; Baranowa (Rshew)
Dez.: XXXXVI; 3. Pz.Armee; Mitte; Osten; Baranowa (Rshew)
1943
Jan.: XXXXVI; 3. Pz.Armee; Mitte; Osten; Baranowa (Rshew)
Feb.: XXXXVI; 4. Armee; Mitte; Osten; Baranowa (Rshew)
März: Gollnick; 9. Armee; Mitte; Osten; Dorogobusch
Apr./Mai: in Umbildung; Mitte; Osten; Dorogobusch
c) als 36. Inf. Div.
Juni/Juli: z. Vfg.; Mitte; Osten; Dorogobusch
Aug. (Reste): z. Vfg.; 4. Armee; Mitte; Osten; Orel
Sept.: XXXXI; 9. Armee; Mitte; Osten; Smolensk
Okt./Nov.: LV; 9. Armee; Mitte; Osten; Mogilew
Dez.: XXXV; 9. Armee; Mitte; Osten; Bobruisk
1944
Jan./Juni: XXXXI; 9. Armee; Mitte; Osten; Bobruisk
Juli: Verbleib unbekannt
d) als 36. Gren. Div.
Aug.: in Aufst. BdE
Sept.: LXXXII; 1. Armee; "G"; Westen; Saarpfalz
e) als 36. Volks-Gren.Div.
Okt./Nov.: LXXX; 7. Armee; "B"; Westen; Trier, Südeifel
Dez.: XIII. SS; 1. Armee; "G"; Westen; Saarpfalz
1945
Jan.: z. Vfg.; 1. Armee; "G"; Westen; Saarpfalz
Feb./März: LXXXX; 1. Armee; "G"; Westen; Saarpfalz
Apr.: LXXXII; 7. Armee; "G"; Westen; Bergstraße, Franken
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept.,8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept.,4. Okt.,8. Nov., 3. Dez.
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.), (31.Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2011 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer) und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (so genannte "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 Kriegstagebücher von Divisionen beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind die Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet worden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, waren bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 in die Abteilung Militärarchiv gelangten.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Ausnahmefällen in größerer Zahl überliefert: - 7., 10. und 17. Inf.Div.; diese drei Divisionen waren im Wehrkreis VII (München), bzw. im später (1937) eingerichteten, ebenfalls bayerischen Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet. Für beide Wehrkreise muss etwa Anfang 1941 eine Aktensammelaktion befohlen worden sein, ohne dass hierüber Näheres bekannt geworden wäre. Unbekannt ist auch, wo sich die Aktensammelstelle befand, in der amerikanische Truppen 1945 mehrere tausend Akten von Stäben, Truppenteilen und Dienststellen mit bayerischen Standorten aus der Zeit 1919 bis 1941 erbeuteten. Dieses Schriftgut wurde nach der Rückgabe aufgeteilt; Divisionsakten kamen in die Bestandsgruppe RH 26. Von diesen drei Ausnahmen also abgesehen, ist aus den Vorkriegsjahren praktisch nichts vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1.-6. Division
- März 1963: 7.-18. Division
- Juli 1963: 19.-23. Division
- März 1964: 24.-34. und 73. bis 79. Division
- Juli 1964: 35.-72. und 81. Division
- März 1964: 82.-100. Division
- Sept. 1965: 101.-125. Division
- Mai 1966: 126.-212. und 215.-217. Division
- Juli 1966: 213. Sich. Division
- Dez. 1966: 218.-295. Division
- Mai 1967: 296.-383. Division, 999. le. Afrika-Division, Div. Brandenburg
- Okt. 1967: 384.-719. Division und Division 905
ferner: Div. Dormagen, Inf.Div. Großdeutschland, Sturm-Div. Rhodos,
Div.Gruppe Rossi, Div. von Broich/Div. von Manteuffel
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Infanterie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1-5 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Divisionen 6-9 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1-9, Divisionen 10-21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 65: Divisionen 58-96
- Guide Nr. 66: Divisionen 97-114
- Guide Nr. 67: Divisionen 116-137
- Guide Nr. 68: Divisionen 141-187
- Guide Nr. 69: Divisionen 189-218
- Guide Nr. 70: Divisionen 221-255
- Guide Nr. 71: Divisionen 256-291
- Guide Nr. 72: Divisionen 292-327
- Guide Nr. 73: Divisionen 328-369
- Guide Nr. 74: Divisionen 370-710
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 76: Divisionen 712-719, 999, Pz.Gren.Div. Brandenburg, Sturm-Div.
Rhodos, Div. von Broich/von Manteuffel, Div. Dormagen,
Div.Gruppe Rossi, Pz.Gren.Div. Großdeutschland, Pz.Gren.Div.
Feldherrnhalle
Das Aktenmaterial aus Potsdam bzw. Liegnitz, das etwa 95 bis 98% der Bestände ausmacht, wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat, sowie durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army/Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer.
Die Gliederung des Aktenmaterials ist stets die gleiche:
- Stammtafeln (mit organisationsgeschichtlichen Angaben auch zu den Divisionseinheiten)
- Abteilung Ia (Führungsabteilung; auch Ausbildungsangelegenheiten)
- Abteilung Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- Abteilung IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Abteilung Ib (Quartiermeister) mit den Unterabteilungen
III (Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div.Arzt)
IVc (Div.Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Div.Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB von Mai 1940 bis Dez. 1943.
Ib: KTB von Mitte Feb. bis Apr. 1940 und von Nov. 1940 bis Dez. 1942.
Ic: Tätigkeitsbericht von Mitte Feb. bis Juni 1940 und von Ende Mai 1941 bis Anfang Jan. 1944.
IIa: Tätigkeitsbericht von Feb. bis Apr. 1940.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 26-36/...
36. Infanterie-Division/36. Infanterie-Division (mot.)/36. Infanterie-Division/36. Grenadier-Division/36. Volks-Grenadier-Di (36.ID/36.ID(mot)/ID/Gren.Div./VGD), 1939-1944
74 Aufbewahrungseinheiten; 2,4 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RH 19-II (Oberkommando der Heeresgruppe Nord, Heeresgruppe Mitte, Heeresgruppe Nord)
RW 60 (Gerichte der Reichswehr und Wehrmacht)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
N 458 (Nachlass Conrady, Alexander, Ausarbeitungen über den Einsatz der Division)
Akten:
RH 19-II/315: Einsatz 24.-30. Juni 1944
ZA1/ 591: Wellm, August K.: Beteiligung der 36. Volks-Grenadier-Div. am Angriff "Nordwind" im
Nord-Elsaß, 31.12.1944 - 5.1.1945
ZA1/ 969 - 970: Kleikamp, Helmut: 36. Volks-Grenadier-Div., 28.3. - 3.5.1945: Kämpfe zwischen Main und Donau, 28.3. - 25.4.1945, Kämpfe zwischen Donau und Alpen, 26.4. - 3.5.1945
ZA1/ 573: Wellm, August: 36. Volks-Grenadier-Div., Lothringen, 11.11. - 28.12.1944
ZA1/ 1211: Trierenberg, Wolf: 347. Infanterie-Div., Lothringen, Pfalz, 15.11.1944 - 24.3.1945
Nur auf Mikrofilm MFB 6/2997 : Simon, Max: XIII. SS-Armeekorps in Lothringen zwischen Metz und Saarbrücken, 16.11. - 27.12.1944
ZA1/ 1240: Simon, Max: Stellungnahme zur Studie von Einem über das Unternehmen "Nordwind" im Nordelsaß, Jan. 1945
ZA1/ 400: Kleikamp, Helmut: 36. Volks-Grenadier-Div., 18. - 26.3.1945
Literatur: Conrady, Alexander: Rückzug vor Moskau Winter 1941/1942. Aus der Geschichte der 36. Inf. Div. (mot.) 1.1.1942 bis 25.3.1943, Neckargemünd 1974
Derselbe: Rshew 1942 - 1943. Aus der Geschichte der 36. Inf. Div. (mot.) 1.1.1942 bis 25.3.1943, Neckargemünd 1974
Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 64
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RH 19-II (Oberkommando der Heeresgruppe Nord, Heeresgruppe Mitte, Heeresgruppe Nord)
RW 60 (Gerichte der Reichswehr und Wehrmacht)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
N 458 (Nachlass Conrady, Alexander, Ausarbeitungen über den Einsatz der Division)
Akten:
RH 19-II/315: Einsatz 24.-30. Juni 1944
ZA1/ 591: Wellm, August K.: Beteiligung der 36. Volks-Grenadier-Div. am Angriff "Nordwind" im
Nord-Elsaß, 31.12.1944 - 5.1.1945
ZA1/ 969 - 970: Kleikamp, Helmut: 36. Volks-Grenadier-Div., 28.3. - 3.5.1945: Kämpfe zwischen Main und Donau, 28.3. - 25.4.1945, Kämpfe zwischen Donau und Alpen, 26.4. - 3.5.1945
ZA1/ 573: Wellm, August: 36. Volks-Grenadier-Div., Lothringen, 11.11. - 28.12.1944
ZA1/ 1211: Trierenberg, Wolf: 347. Infanterie-Div., Lothringen, Pfalz, 15.11.1944 - 24.3.1945
Nur auf Mikrofilm MFB 6/2997 : Simon, Max: XIII. SS-Armeekorps in Lothringen zwischen Metz und Saarbrücken, 16.11. - 27.12.1944
ZA1/ 1240: Simon, Max: Stellungnahme zur Studie von Einem über das Unternehmen "Nordwind" im Nordelsaß, Jan. 1945
ZA1/ 400: Kleikamp, Helmut: 36. Volks-Grenadier-Div., 18. - 26.3.1945
Literatur: Conrady, Alexander: Rückzug vor Moskau Winter 1941/1942. Aus der Geschichte der 36. Inf. Div. (mot.) 1.1.1942 bis 25.3.1943, Neckargemünd 1974
Derselbe: Rshew 1942 - 1943. Aus der Geschichte der 36. Inf. Div. (mot.) 1.1.1942 bis 25.3.1943, Neckargemünd 1974
Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 64
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Besondere Benutzungsbedingungen: Grundlage für jede Benutzung von Archivgut im Bundesarchiv sind das Bundesarchivgesetz und die Benutzungsverordnung.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Tektonik)
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- Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 (Tektonik)
- Reichsheer und Heer (Tektonik)
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- Divisionen (Tektonik)
- Infanterie-Divisionen (Tektonik)
- 36. Infanterie-Division / 36. Grenadier-Division / 36. Volks-Grenadier-Division (Bestand)