Amtsgerichte (bis 1968): Amtsgericht Eiterfeld (Bestand)
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275 Eiterfeld
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Stellen der Justiz >> Amtsgerichte (Justizämter usw.) >> Amtsgerichte (bis 1968)
1821-1944
Enthält: Kaufverträge und sonstige Kontrakte, Zivilprozesse, Privatklagen, Strafsachen, Vormundschaftssachen, Justizverwaltungssachen, Todeserklärungen (lagern in Bestand 275 Hünfeld Acc. 1984/93); Testamente (aus Acc. 2013/44 des Amtsgerichts Hünfeld)
Bestandsgeschichte: u.a. Acc. 2013/44, 2013/92 (beide vom Amtsgericht Hünfeld)
Geschichte des Bestandsbildners: Das Justizamt Eiterfeld wurde ab dem 1. Januar 1822 mit der Trennung von Justiz und Verwaltung aus dem Amt Eiterfeld (ohne Rasdorf) eingerichtet (kurh. GS 1821, S. 29, 69). Mit der Annexion Kurhessens durch Preußen wurde es zum 1. September 1867 in „Amtsgericht Eiterfeld“ umbenannt (PrJMBl. 1867, S. 221). Im Herbst 1945 wurde das Amtsgericht Eiterfeld nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wiedereröffnet, sondern sein Bezirk wurde dem des Amtsgericht Hünfeld zugeteilt.
Gerichtsbezirk:
Arzell, Betzenrod, Bodes, Buchenau mit Brandes, Dittlofrod, Eiterfeld, Erdmannrode, Fischbach, Giesenhain, Glaam, Großentaft, Grüsselbach, Hermannspiegel, Körnbach, Leibolz, Leimbach, Malges, Mansbach, Mauers, Meisenbach, Mengers, Müsenbach, Neukirchen, Oberbreitzbach, Oberstoppel (seit 1932), Oberurfhausen, Oberweisenborn, Odensachsen, Reckrod, Soisdorf, Soislieden, Steinbach (seit 1932), Treischfeld, Unterstoppel (seit 1932), Unterurfhausen, Wölf,
außerdem die Gutsbezirke Fürsteneck, Mansbach (Rittergut der Familie von Geyso), Mansbach (Rittergut des Freiherren von Mansbach zu Mansbach, Oberhaus), Mansbach (Rittergut des Freiherren von Mansbach zu Mansbach, Unterhaus)
Amtsrichter (ab 1868), ab 1930 Amtsgerichtsrat:
1865-1866: Oscar Fuckel
1867-1871: Johannes Koch
1872-1874: Rudolph Köhler
1875-1879, 1882 (?): Richard Wankel
1887-1896: Grohne
1897-1902: Aselmann
1903-1905: Bock
1906-1908: Halsen
1909: Bock
1910-1912: Wagner; 1913-1915: ?
1916: Dr. Lohrmann
1930: unbesetzt
Findmittel: Ablieferungslisten
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 27.11.2017
Bestandsgeschichte: u.a. Acc. 2013/44, 2013/92 (beide vom Amtsgericht Hünfeld)
Geschichte des Bestandsbildners: Das Justizamt Eiterfeld wurde ab dem 1. Januar 1822 mit der Trennung von Justiz und Verwaltung aus dem Amt Eiterfeld (ohne Rasdorf) eingerichtet (kurh. GS 1821, S. 29, 69). Mit der Annexion Kurhessens durch Preußen wurde es zum 1. September 1867 in „Amtsgericht Eiterfeld“ umbenannt (PrJMBl. 1867, S. 221). Im Herbst 1945 wurde das Amtsgericht Eiterfeld nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wiedereröffnet, sondern sein Bezirk wurde dem des Amtsgericht Hünfeld zugeteilt.
Gerichtsbezirk:
Arzell, Betzenrod, Bodes, Buchenau mit Brandes, Dittlofrod, Eiterfeld, Erdmannrode, Fischbach, Giesenhain, Glaam, Großentaft, Grüsselbach, Hermannspiegel, Körnbach, Leibolz, Leimbach, Malges, Mansbach, Mauers, Meisenbach, Mengers, Müsenbach, Neukirchen, Oberbreitzbach, Oberstoppel (seit 1932), Oberurfhausen, Oberweisenborn, Odensachsen, Reckrod, Soisdorf, Soislieden, Steinbach (seit 1932), Treischfeld, Unterstoppel (seit 1932), Unterurfhausen, Wölf,
außerdem die Gutsbezirke Fürsteneck, Mansbach (Rittergut der Familie von Geyso), Mansbach (Rittergut des Freiherren von Mansbach zu Mansbach, Oberhaus), Mansbach (Rittergut des Freiherren von Mansbach zu Mansbach, Unterhaus)
Amtsrichter (ab 1868), ab 1930 Amtsgerichtsrat:
1865-1866: Oscar Fuckel
1867-1871: Johannes Koch
1872-1874: Rudolph Köhler
1875-1879, 1882 (?): Richard Wankel
1887-1896: Grohne
1897-1902: Aselmann
1903-1905: Bock
1906-1908: Halsen
1909: Bock
1910-1912: Wagner; 1913-1915: ?
1916: Dr. Lohrmann
1930: unbesetzt
Findmittel: Ablieferungslisten
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 27.11.2017
2,08 MM
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ