UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. V
Enthält: Anwesend: Rektor Gerlach, Herbrand, Varnbüler, Harprecht, Magirus, Hamberger, Burckhard, Ziegler, Crusius; 1.) Hzl. Befehl zur Ablösung der Landgarbe aus dem Weingarten des Michel Osswald: Annahme des Weingartens durch die Universität um 90 fl Tax. [UAT 2/5, Bl. 106']; 2.) Entschuldigung derer von Esslingen betr. die Machtolffische Rechnung: Abwarten bis auf weiteres. [UAT 2/5, Bl. 106']; 3.) Beschwerde der Artistenfakultät wg. Untätigkeit des Senats, 1) Anstreben eines Vergleichs betr. Proportion bei Frucht- und Weinaddition, 2) Begehren einer Addition 3) Hoffnung, daß die anderen drei Fakultäten nichts verbergen: Warten auf Entzlin bis nächsten Montag, andernfalls Resolution ohne ihn. Dr. Hafenreffer) [UAT 2/5, Bl. 107]; 4.) Anfrage an Dr. Hamberger betr. sein Vorgehen gg. seinen Sohn: seine Bitte um Bedenkzeit, dann schriftliche Erklärung. [UAT 2/5, Bl. 107]; 5.) Schreiben aus Frontenhausen betr. Aufschub [einer Strafe] für den Stipendiaten wg. schlechten Verhaltens: Bewilligung bis Weihnachten, sonst Entlassung. [UAT 2/5, Bl. 107]
Akte
Acta Senatus, Bd. V
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
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