NN., kaiserl. Notar, bezeugt, dass vor ihm im gräflich-solmsischen Schloss der Rödelheimer Keller Balthasar Schneider erschienen sei und im Beisei...
Vollständigen Titel anzeigen
1871
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 9 1611-1650
1648 Mai 15/16, Petterweil, Nieder-Wöllstadt, Assenheim
Nicht extendierter Entwurf eines Notariatsinstruments, Unterschrift und Notarszeichen fehlen
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: NN., kaiserl. Notar, bezeugt, dass vor ihm im gräflich-solmsischen Schloss der Rödelheimer Keller Balthasar Schneider erschienen sei und im Beisein des Johann Hattstein, Keller des Deutschen Ordens zu Kloppenheim, und des Wendel Hartrad, Untergrefe der Burg Friedberg zu Okarben, und im Besitz einer Vollmacht des Grafen Johann August v. Solms im solms-laubachischen sechsten Teil der Gemeinschaften Petterweil, Nieder-Wöllstadt und Assenheim die Erbhuldigung der Untertanen entgegengenommen habe. Als solms-laubachische Abgeordnete waren außerdem beteiligt: der Braunfelser Amtmann Heinrich Kämmerer, der solms-laubachische Rat und Oberamtmann Dr. Johann Konrad Causenius, Advokat zu Friedberg, und der Laubacher Secretarius Johann Georg Vigelius. Die Huldigungshandlungen am 16. Mai in Nieder-Wöllstadt fanden in Gegenwart des Assenheimer Kellers Johann Georg Mantel und des Schultheißen Johann Daniel Hörle (!) zu Assenheim im Beisein von Johann Hoffmann, Capitain und Beisasse zu Assenheim, und des Konrad Rohrfeld aus Babenhausen statt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ