Einzelakten betr. Krämer, Handelsleute und Fabrikanten (Ka-Kn)
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Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen
Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen >> Krämerzunft und Handelsstand
1777-1797
Enthält: Friedrich Karger, Karl Jung, von Kreuznach, Joseph Anton Trompetta, Spezereiwaren en gros (1797); Johannes Kauschinger, von Höchst (1790, 1791); Klara Keck, Kleinwarenhändlerin (1797); Franz Anton Keller, Kurzwarenhändler, von Miltenberg (1792); Peter Keller, Gold- und Silberhändler, von Astheim (1796); Wilhelm Keller, Sack- und Tuchhändler, von Ehrenbreitstein (1796); Johann Jakob Kempf, Spezereihändler, von Hochheim (1787); Johannes Kerdel, Schmierseifenfabrikant (1777, 1789); Friedrich Kilber, Siegellackfabrikant (1797); Jakob Kirchheim (1780); Michael Kirchheim (1777); Jakob Klamm, Schnallenfabrikant, von Kastel (1795); Edmund Klein, Ellenwarenhändler, von Ober-Ingelheim (1793); Richard Klöckner. Weinwirt und Schreibwarenhändler (1797); Heinrich Knies, Spezereihändler (1790); Martin Knörr, Bürstenhändler (1795)
Akten und Einzelstücke
Der Handelsstand wurde 1747 von der Krämerzunft getrennt. Zur Krämerzunft wurden auch die Seifensieder, Zuckerbäcker und Wachszieher gezählt.
Jung, Karl
Karger, Friedrich
Kauschinger, Johannes
Keck, Klara
Keller, Franz Anton
Keller, Peter
Keller, Wilhelm
Kempf, Johann Jakob
Kerdel, Johannes
Kilber, Friedrich
Kirchheim, Jakob
Kirchheim, Michael
Klamm, Jakob
Klein, Edmund
Klöckner, Richard
Knies, Heinrich
Knörr, Martin
Trompetta, Joseph Anton
Astheim
Ehrenbreitstein
Hochheim
Höchst
Kastel
Kreuznach
Miltenberg
Ober-Ingelheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ