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Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein AA 0635 (Bestand)
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.5. Französische Zeit und Übergangszeit >> 1.5.1. Linksrheinische Gebiete >> 1.5.1.4. Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein
1660-1831
Überlieferung der provisorischen Verwaltung des Nieder- und Mittelrheingebietes durch Preussen
Form und Inhalt: Die Neuverzeichnung des Bestandes Generalgouvernement vom (des) Nieder- und Mittelrhein(s) erfolgte in den Jahren 1983-1984 sowie 1989 durch Frau Dr. Joester und Frau Meyer-Rogmann (vormals Foerster) im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Bestandsübersicht Band 3, Teil 1. Das vorliegende Findbuch ersetzt das bisherige Findbuch D 4 bzw. 141.01, das seit 1941 in Gebrauch war und nunmehr unter der Nummer 2633 dem Bestand Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein unter ”Alte Repertorien“ eingegliedert ist. Die Ordnung des alten Findbuchs wurde im wesentlichen beibehalten, da sie, zumindest, was die Teilbestände Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein sowie Generalgouvernementskommissariat Aachen anbelangt, auf der alten Registraturordnung - vgl. Akten 1 und 2 - beruht. Diese spiegelt sich wider in den Altsignaturen nach dem Schema Sect. - Cap(s.) - Nr. bzw. Division - Gruppe - Nr. Aufgelöst und in ihren sachlichen Zusammenhang mit den Akten des Generalgouvernements eingeordnet wurden die Akten der Generaltilgungskommission (altes Findbuch = Generalgouvernement Nieder- und Mittelrhein Nr. 2633, S. 305-341) und die Akten der Rechnungsrevisionskommission (ebd. S. 349-353). Die Akten der Renteien (altes Findbuch = Generalgouvernement Nieder- und Mittelrhein Nr. 2633, S. 249-253) wurden an die frühere Abt. 2, heute Dezernat 3, abgegeben und sind, soweit sie nicht noch als ”Kahnakten“ vermisst werden, in die Bestände Renteien im Regierungsbezirk Düsseldorf sowie Renteien im Regierungsbezirk Köln/ Aachen (Findbuchgruppe 262) eingeordnet und dort verzeichnet. Die Akten der Kreisdirektion Malmedy (altes Findbuch = Generalgouvernement Nieder- und Mittelrhein Nr. 2633, S. 205-207) wurden, soweit sie erhalten waren (vgl. die Liste in Regierung Aachen, Nr. 6258) und auch den zweiten Weltkrieg überstanden haben, an das Staatsarchiv Lüttich abgegeben. Geschrieben wurde das Findbuch von Frau Amalie Zielinski. Die Korrekturen hat Herr Dr. Andernach mitgelesen.
In den Jahren 1999/ 2000 konnten elf an den Generalgouverneur des Generalgouvernements vom Nieder- und Mittelrhein, Johann August Sack, gerichtete aus den Akten entwendete Briefe zurückerworben werden (Dienstregistratur 01.1A-3.5/1). Sie wurden mit einem Vermerk wieder in die entsprechenden Akten einsortiert. Der Zustand vieler Akten - aufgeschnittene Heftung, fehlende Adressen, Spuren fehlender Lacksiegel - lässt vermuten, dass noch weitere Briefe entwendet wurden, und hoffen, dass auch sie eines Tages im Antiquariatshandel wieder auftauchen.
Literatur:
Helmut Dahm u. a., Rheinisch-westfälische Quellen in französischen Archiven, Teil I (Veröffentlichung der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen C 4), Siegburg 1978.
Ingrid Joester, Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und seine Bestände, Bd. 3 / 1 (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen A 3), Siegburg 1987.
Sabine Graumann, Französische Verwaltung am Niederrhein. Das Roerdepartement 1798-1814 (Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens 27), Essen 1990.
Wolfgang Hans Stein, Französisches Verwaltungsschriftgut in Deutschland. Die Departementalverwaltungen in der Zeit der Französischen Revolution und des Empire (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg 24), Marburg 1996.
Gudrun Chazotte, Französische Sprachpolitik im Rheinland 1794-1814. Das Beispiel des Roerdepartements (Ortstermine 9), Siegburg 1997.
Wolfgang Hans Stein, Die Akten der französischen Besatzungsverwaltungen 1794-1797. Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 241,001-241,014 (Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz 110), Koblenz 2009
Martin Früh, Briefköpfe, Materientrennung, nervöse Rubriken: Bestände zur Franzosenzeit im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen - Abteilung Rheinland, in: Napoleon [...] Düsseldorf, hg. v. Christoph Danelzik-Brüggemann, Düsseldorf 2014, S. 90-102.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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