In Anbetracht der treuen Dienste, die ihm Georg von Grumbach bisher geleistet hat und künftig noch leisten soll, erteilt ihm Graf Wilhelm von Henneberg die Erlaubnis, seiner Ehefrau Dorothea 1000 rheinische Gulden als Leibgeding auf dem Zehnt in Oberpleichfeld ("Obirnbleichfeld"), nämlich auf 100 Malter Roggen ("korn"), Weizen und Hafer und auf der Hälfte des Kleinzehnten, sowie auf der Behausung dort anzuweisen. Zehnt und Haus sind Lehen der Grafschaft Henneberg. Sollte Georg von Grumbach ohne leibliche Erben sterben oder wollen seine hinterlassenen Erben dieses Leibgeding nicht ablösen, dann hat der Graf das Recht, es zu einem beliebigen Zeitpunkt von Dorothea von Grumbach um die 1000 Gulden selbst abzulösen. Der geben ist 1425 am dinstage nechst vor dem heiligen Phfinstage. Aussteller: Graf Wilhelm von Henneberg. Empfänger: Dorothea von Grumbach
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In Anbetracht der treuen Dienste, die ihm Georg von Grumbach bisher geleistet hat und künftig noch leisten soll, erteilt ihm Graf Wilhelm von Henneberg die Erlaubnis, seiner Ehefrau Dorothea 1000 rheinische Gulden als Leibgeding auf dem Zehnt in Oberpleichfeld ("Obirnbleichfeld"), nämlich auf 100 Malter Roggen ("korn"), Weizen und Hafer und auf der Hälfte des Kleinzehnten, sowie auf der Behausung dort anzuweisen. Zehnt und Haus sind Lehen der Grafschaft Henneberg. Sollte Georg von Grumbach ohne leibliche Erben sterben oder wollen seine hinterlassenen Erben dieses Leibgeding nicht ablösen, dann hat der Graf das Recht, es zu einem beliebigen Zeitpunkt von Dorothea von Grumbach um die 1000 Gulden selbst abzulösen. Der geben ist 1425 am dinstage nechst vor dem heiligen Phfinstage. Aussteller: Graf Wilhelm von Henneberg. Empfänger: Dorothea von Grumbach
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1425 Mai 22
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 66
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1425 Mai 22
Registratursignatur/AZ: 80 Ziffer (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: QQQ (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: L (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 075
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1425 Mai 22
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Graf von Henneberg; an Pergamentstreifen anhängendes Siegel aus rotem Wachs, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 92
Vermerke: Inhaltsangabe (15./16. Jh.)
Typ: 1425 Mai 22
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 92
Vermerke: Inhaltsangabe (15./16. Jh.)
Typ: 1425 Mai 22
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Henneberg, Wilhelm Graf von
Grumbach, Georg von
Grumbach, Dorothea von
Oberpleichfeld (Lkr. Würzburg), Zehnt
Oberpleichfeld (Lkr. Würzburg), Haus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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