Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht Peter Bitsch von Albig (Albch) einen Hof zu Groß (Graß) bei Alzey (Altzey) gelegen mit allem Zubehör inklu...
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A 2 Alzey, 1492-03-31
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 1 Orte, Buchstabe A >> 1.4 Alzey
1492 März 31, Heidelberg
Kurpfalz
Ausfertigung (deutsch), Pergament (22,4-22,9 x 47,9-48,2 cm), rundes, rotes Wachssiegel in brauner Siegelkapsel an Pergamentstreifen anhängend, leicht beschädigt (abgenutzt) erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heidelberg vff samßtag nach dem sontag Oculi in der fasten anno domini millesimo quadringentesimo nonagesimo secundo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht Peter Bitsch von Albig (Albch) einen Hof zu Groß (Graß) bei Alzey (Altzey) gelegen mit allem Zubehör inklusive der Wiesen zu Mauchenheim (Mauchenheym) sowie das Wasgin bei Weinheim (Winheym) für einen Zeitraum von 20 Jahren. Von diesem Hof soll er jährlich zwischen den zweien Frauen Tagen 40 Malter Korn und 40 Malter Hafer nach Alzey in das Schloss auf dem Kasten liefern.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Bestandbrieff über einen hoff zue graß außwendig altzej (2) 1492. (3) hoff zu graß verleihung
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (1) Jörg Peter (der Schwere), Hofmann zu Bornheim (2) Peter Wober, Hofmann zu Offenheim (3) Peter Schund, Hofmann zu Nack
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Albig (Albch) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (2) Alzey (Altzey) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (3) Bornheim (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (4) Groß (Graß)[?] (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (5) Heidelberg (Baden-Württemberg) (6) Mauchenheim (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (7) Nack (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (8) Offenheim (Offenheym) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (9) Weinheim (Winheym) (Stadt Alzey, LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) ?Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Albig, Peter Bitsch von (3) Peter, Jörg (der Schwere), Hofmann zu Bornheim (4) Wober, Peter, Hofmann zu Offenheim (5) Schund, Peter, Hofmann zu Nack Institutionen/Körperschaften: (1) (Sloß vff dem kasten)
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht Peter Bitsch von Albig (Albch) einen Hof zu Groß (Graß) bei Alzey (Altzey) gelegen mit allem Zubehör inklusive der Wiesen zu Mauchenheim (Mauchenheym) sowie das Wasgin bei Weinheim (Winheym) für einen Zeitraum von 20 Jahren. Von diesem Hof soll er jährlich zwischen den zweien Frauen Tagen 40 Malter Korn und 40 Malter Hafer nach Alzey in das Schloss auf dem Kasten liefern.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Bestandbrieff über einen hoff zue graß außwendig altzej (2) 1492. (3) hoff zu graß verleihung
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (1) Jörg Peter (der Schwere), Hofmann zu Bornheim (2) Peter Wober, Hofmann zu Offenheim (3) Peter Schund, Hofmann zu Nack
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Albig (Albch) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (2) Alzey (Altzey) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (3) Bornheim (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (4) Groß (Graß)[?] (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (5) Heidelberg (Baden-Württemberg) (6) Mauchenheim (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (7) Nack (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (8) Offenheim (Offenheym) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (9) Weinheim (Winheym) (Stadt Alzey, LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) ?Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Albig, Peter Bitsch von (3) Peter, Jörg (der Schwere), Hofmann zu Bornheim (4) Wober, Peter, Hofmann zu Offenheim (5) Schund, Peter, Hofmann zu Nack Institutionen/Körperschaften: (1) (Sloß vff dem kasten)
Verleihung
(1) Philips Pfalzgraf bei Rhein (Rine) Herzog in Bayern (Beyern), des heil. Röm. Reichs Erztruchseß und Kurfürst bekundet, daß er Bitsch Peter vn Albig (Albich) und dessen Erben seinen Hof zu [Lücke] (Grasz uszwendig Altzey) bei Alzey mit allem Recht und Zubehör, mit 1½ Morgen Wiese zu Mauchenheim (Mauchenheym) und dem Wieschen oben an Weinheim (Winheym) auf 20 Jahre verleiht für jährlich je 40 Malter Korn und Hafer zwischen Mariae Himmelfahrt und Geburt nach ALzey (Altzey) in das Schloß (Slosz) ohne Nachlaß, außer bei Hagel und Mißwachs. Da der Hof in schlechtem Bau, wird dem Beständer von des Pfalzgrafen Zehnten zu Alzey (Altzey) auf jedem Feld der "oberzehenden" als Beisteuer überlassen für je 108½ Malter Korn und Hafer, die in den ersten beiden Jahren bei ihm zu (Grosz) geholt, dann von ihm mit der Hoffrucht ins Schloß Alzey (Altzey) geliefert werden sollen. Dafür soller Haus, Scheuer und Ställe auf den Hof bauen. Falls der Hofmann eigene Güter nach Landesbrauch (als lentlich ist) düngen. Bei versäumter Zahlung verfällt dem Aussteller die Besserung des Hofs. Der Hof wird frei, ledig unbeschwert jedoch zehntpflichtig übergeben. Zeugen der Verleihung: der Sewer Jorgen Peter Hofmann zu Bornheim, Wober Peter Hofmann zu Offenheim (Offenheym) Schmids Peter Hofmann zu Nade. S.: Aussteller.Sekret. D.: Heidelberg uff Samstag nach dem sontag oculi in der fasten 1492 Auf. Perg. S. am Pressel. StA Darmstadt Urk. Rheinhessen Alzey (Kurpfalz) (2) [Stempel:] Staatsarchiv Darmstadt; Urkunden Rheinhessen (3) Alzey 1492. III. 31 (4) Großs Zwanzigjähriger Bestandbrief und [...] Philips von der Pfalz für Bitsch Petern von Albich über den Hof zu Großs ußwendig Altzey. D. Heidelberg [...] nach [...] Oculi in den fasten 1492 (5) III. 31 (6) Alzey 1492
#Kurpfalzurkunden
(1) Philips Pfalzgraf bei Rhein (Rine) Herzog in Bayern (Beyern), des heil. Röm. Reichs Erztruchseß und Kurfürst bekundet, daß er Bitsch Peter vn Albig (Albich) und dessen Erben seinen Hof zu [Lücke] (Grasz uszwendig Altzey) bei Alzey mit allem Recht und Zubehör, mit 1½ Morgen Wiese zu Mauchenheim (Mauchenheym) und dem Wieschen oben an Weinheim (Winheym) auf 20 Jahre verleiht für jährlich je 40 Malter Korn und Hafer zwischen Mariae Himmelfahrt und Geburt nach ALzey (Altzey) in das Schloß (Slosz) ohne Nachlaß, außer bei Hagel und Mißwachs. Da der Hof in schlechtem Bau, wird dem Beständer von des Pfalzgrafen Zehnten zu Alzey (Altzey) auf jedem Feld der "oberzehenden" als Beisteuer überlassen für je 108½ Malter Korn und Hafer, die in den ersten beiden Jahren bei ihm zu (Grosz) geholt, dann von ihm mit der Hoffrucht ins Schloß Alzey (Altzey) geliefert werden sollen. Dafür soller Haus, Scheuer und Ställe auf den Hof bauen. Falls der Hofmann eigene Güter nach Landesbrauch (als lentlich ist) düngen. Bei versäumter Zahlung verfällt dem Aussteller die Besserung des Hofs. Der Hof wird frei, ledig unbeschwert jedoch zehntpflichtig übergeben. Zeugen der Verleihung: der Sewer Jorgen Peter Hofmann zu Bornheim, Wober Peter Hofmann zu Offenheim (Offenheym) Schmids Peter Hofmann zu Nade. S.: Aussteller.Sekret. D.: Heidelberg uff Samstag nach dem sontag oculi in der fasten 1492 Auf. Perg. S. am Pressel. StA Darmstadt Urk. Rheinhessen Alzey (Kurpfalz) (2) [Stempel:] Staatsarchiv Darmstadt; Urkunden Rheinhessen (3) Alzey 1492. III. 31 (4) Großs Zwanzigjähriger Bestandbrief und [...] Philips von der Pfalz für Bitsch Petern von Albich über den Hof zu Großs ußwendig Altzey. D. Heidelberg [...] nach [...] Oculi in den fasten 1492 (5) III. 31 (6) Alzey 1492
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.06.2036, 15:00 MESZ
Namensnennung 4.0 International